Old Economy

Als Old Economy werden traditionelle, etablierte Wirtschaftssektoren und Geschäftsmodelle bezeichnet. Typische Beispiele sind Industrie, Bau, Energie, Chemie, Rohstoffe, Transport oder klassische Finanzdienstleistungen.

Unternehmen der Old Economy produzieren häufig physische Güter oder betreiben kapitalintensive Infrastruktur. Fabriken, Maschinen, Immobilien und Logistik spielen deshalb oft eine grössere Rolle als bei rein digitalen Geschäftsmodellen.

Der Begriff entstand vor allem als Gegenstück zur New Economy, die mit dem Aufstieg des Internets und digitaler Technologien an Bedeutung gewann. Die Grenze ist allerdings längst unscharf: Auch ein Industriekonzern kann heute Software entwickeln, Daten analysieren und künstliche Intelligenz einsetzen.

Für Anlegerinnen und Anleger sagt das Etikett Old Economy allein wenig über die Qualität eines Unternehmens aus. Entscheidend bleiben Geschäftsmodell, Wettbewerbsposition, Profitabilität, Verschuldung, Wachstumsaussichten und Bewertung.

Old Economy klingt nach gestern. Gute Unternehmen können trotzdem sehr lange Zukunft haben.

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