Eine Option ist Out of the Money (OTM), auf Deutsch «aus dem Geld», wenn sie keinen inneren Wert besitzt. Entscheidend dafür ist das Verhältnis zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Ausübungspreis der Option.
Bei einer Call-Option ist die Option Out of the Money, wenn der Kurs des Basiswerts unter dem Ausübungspreis liegt. Bei einer Put-Option ist es umgekehrt: Sie ist Out of the Money, wenn der Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt.
Ein Beispiel: Eine Aktie steht bei 100 Franken. Eine Call-Option mit einem Ausübungspreis von 120 Franken ist Out of the Money. Die Aktie müsste zunächst um mehr als 20 Franken steigen, damit die Option einen inneren Wert erhält. Eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 80 Franken wäre ebenfalls Out of the Money.
Out of the Money bedeutet allerdings nicht automatisch wertlos. Solange bis zum Verfall noch Zeit bleibt, kann eine Option einen Zeitwert besitzen. Je nach Laufzeit und erwarteter Volatilität kann dieser durchaus erheblich sein.
Erreicht eine Out-of-the-Money-Option bis zum Verfall keinen inneren Wert, verfällt sie grundsätzlich wertlos. Für Käuferinnen und Käufer der Option bedeutet dies den Verlust der dafür bezahlten Optionsprämie.
Ob eine Option In the Money, At the Money oder Out of the Money ist, wird als Moneyness bezeichnet.