Eine teilautonome Pensionskasse ist eine Vorsorgeeinrichtung der beruflichen Vorsorge in der Schweiz. Sie legt das Vorsorgevermögen grundsätzlich selbstständig an und trägt die damit verbundenen Chancen und Risiken der Kapitalmärkte.
Im Unterschied zu einer vollständig autonomen Pensionskasse werden bestimmte versicherungstechnische Risiken an eine Versicherungsgesellschaft übertragen. Dazu können insbesondere die Risiken Tod und Invalidität gehören. Die Altersguthaben und die damit verbundenen Anlagerisiken verbleiben dagegen grundsätzlich bei der Pensionskasse.
Die Rendite der Vermögensanlagen ist deshalb für eine teilautonome Pensionskasse von besonderer Bedeutung. Eine positive Anlageentwicklung kann die finanzielle Situation der Kasse verbessern, während Verluste den Deckungsgrad belasten können.
Teilautonome Pensionskassen unterscheiden sich damit sowohl von autonomen Pensionskassen als auch von Vollversicherungslösungen. Bei einer autonomen Pensionskasse verbleiben neben den Anlagerisiken grundsätzlich auch die versicherungstechnischen Risiken bei der Vorsorgeeinrichtung.
Für Versicherte sind neben dem Vorsorgemodell unter anderem die finanzielle Situation der Pensionskasse, der Deckungsgrad, die Verzinsung der Altersguthaben und die Leistungen gemäss Vorsorgereglement relevant.