Basiswährung

Die Basiswährung ist die erste Währung in einem Währungspaar. Von ihr ist immer genau eine Einheit im Spiel, die zweite Währung gibt den Preis dafür an. Bei EUR/CHF 0,95 ist der Euro die Basiswährung und der Franken die Kurswährung: Ein Euro kostet 95 Rappen.

Welche Währung links steht, ist am Devisenmarkt Konvention: zuerst der Euro, dann das Pfund, der australische und der neuseeländische Dollar, danach der US-Dollar. Darum heisst es EUR/USD, aber USD/CHF. Steigt EUR/CHF, wird der Euro teurer und der Franken schwächer.

Der Begriff hat eine zweite Bedeutung. Die Basiswährung eines Portfolios oder Fonds ist jene Währung, in der Vermögen und Performance ausgewiesen werden. Sie ist der Massstab, an dem am Ende alles gemessen wird.

Und dieser Massstab entscheidet über die Zahl unter dem Strich. Legt der Franken gegenüber dem Dollar um zehn Prozent zu, schmilzt eine Dollar-Rendite von zwölf Prozent für Schweizer Anlegerinnen und Anleger auf wenige Prozent zusammen. Gleiche Aktien, andere Basiswährung. Prüfen Sie deshalb bei jeder Renditeangabe zuerst die Währung. Der Rest ist Währungsrisiko, das sich über eine Währungsabsicherung senken lässt.

Für Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz fällt die Antwort unspektakulär aus: der Franken. Mietzins, Krankenkasse und Rente kommen in Franken, also gehört auch das Portfolio in Franken beurteilt.

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