Best Execution bezeichnet die Pflicht von Finanzdienstleistern, Kundenaufträge so auszuführen, dass für Kundinnen und Kunden das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Entscheidend ist dabei nicht allein der günstigste Preis.
Je nach Auftrag werden verschiedene Faktoren berücksichtigt – etwa der Preis eines Finanzinstruments, Transaktionskosten, Geschwindigkeit sowie die Wahrscheinlichkeit der Ausführung und Abwicklung. Welcher Handelsplatz die beste Ausführung bietet, kann sich deshalb je nach Markt und Auftrag unterscheiden.
Best Execution soll sicherstellen, dass bei der Ausführung von Kundenaufträgen die Interessen der Kundinnen und Kunden im Vordergrund stehen. Finanzdienstleister legen dafür Regeln und Verfahren fest und überprüfen regelmässig, ob ihre Ausführungspraxis weiterhin angemessen ist.
In Europa ist Best Execution insbesondere durch die MiFID beziehungsweise MiFID II geregelt.