Courtage

Die Courtage ist eine Gebühr, die beim Kauf oder Verkauf von Wertschriften anfällt. In der Schweiz wird der Begriff vor allem für die Handelsgebühr verwendet, die eine Bank oder ein Broker für die Ausführung einer Börsentransaktion verrechnet.

Wie hoch die Courtage ausfällt, hängt vom Anbieter und dessen Preismodell ab. Möglich sind fixe Gebühren, prozentuale Gebühren auf dem Transaktionswert oder eine Kombination aus beidem. Teilweise gelten zudem Mindest- oder Höchstbeträge.

Wer beispielsweise Aktien für 10'000 Franken kauft und dafür eine Courtage von 20 Franken bezahlt, startet mit entsprechenden Transaktionskosten. Beim späteren Verkauf kann erneut eine Courtage anfallen.

Zur Courtage können weitere Kosten hinzukommen. Dazu gehören je nach Transaktion Börsengebühren, Fremdwährungskosten oder die Schweizer Stempelabgabe. Die gesamten Kosten eines Wertpapiergeschäfts können deshalb höher sein als die ausgewiesene Courtage allein.

Für die langfristige Rendite spielt die Handelshäufigkeit ebenfalls eine Rolle. Wer häufig kauft und verkauft, verursacht entsprechend häufiger Transaktionskosten. Gerade bei kleineren Anlagebeträgen können fixe Gebühren prozentual stärker ins Gewicht fallen.

Eine tiefe Courtage ist deshalb attraktiv. Entscheidend sind am Ende aber die gesamten Kosten einer Geldanlage und nicht nur der Preis einer einzelnen Order.

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