Depotgebühr

Die Depotgebühr ist das Entgelt, das eine Bank oder ein anderer Finanzdienstleister für die Führung und Verwahrung eines Wertschriftendepots verlangt. Sie gehört damit zu den laufenden Kosten einer Geldanlage.

Je nach Anbieter kann die Depotgebühr unterschiedlich berechnet werden. Häufig wird ein bestimmter Prozentsatz des Depotvermögens pro Jahr verlangt. Möglich sind aber auch Pauschalen oder Gebühren pro gehaltenem Wertpapier.

Beträgt die Depotgebühr beispielsweise 0,30 Prozent pro Jahr und liegen Wertpapiere im Wert von 100'000 Franken im Depot, entsprechen dies rechnerisch 300 Franken pro Jahr.

Die Depotgebühr sollte nicht mit der Managementgebühr verwechselt werden. Die Depotgebühr fällt für die Verwahrung und Führung des Depots an. Die Managementgebühr entschädigt dagegen die laufende Verwaltung des Vermögens und die damit verbundenen Anlageentscheidungen.

Zusätzlich können beim Investieren weitere Kosten entstehen. Dazu gehören beispielsweise Transaktionskosten sowie der Spread beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Für einen fairen Kostenvergleich lohnt es sich deshalb, nicht nur eine einzelne Gebühr zu betrachten.

Bei Descartes wird die Depotgebühr separat von der Gebühr für die Vermögensverwaltung ausgewiesen. Mehr zur aktuellen Kostenstruktur finden Sie auf der Descartes Gebührenseite.

Eine Depotgebühr wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Da sie regelmässig anfällt, lohnt sich der zweite Blick.

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