High Yield Bonds

High Yield Bonds, auf Deutsch Hochzinsanleihen, sind Anleihen von Emittenten mit vergleichsweise tiefer BonitĂ€t. Sie bieten in der Regel eine höhere Verzinsung als Anleihen mit einem Investment-Grade-Rating, weisen dafĂŒr aber auch ein höheres Kredit- und Ausfallrisiko auf.

High Yield Bonds werden dem Speculative Grade zugeordnet. Bei Standard & Poor’s und Fitch betrifft dies Ratings unterhalb von BBB−, bei Moody’s Ratings unterhalb von Baa3.

Die höhere Rendite dient als EntschĂ€digung fĂŒr das zusĂ€tzliche Risiko. Verschlechtert sich die BonitĂ€t eines Emittenten, können die Kurse seiner Anleihen deutlich fallen. Im Extremfall kann der Emittent Zins- oder RĂŒckzahlungen nicht mehr vollstĂ€ndig leisten.

Neben dem Ausfallrisiko spielen bei High Yield Bonds auch Laufzeit, Zinsentwicklung und LiquiditĂ€t eine wichtige Rolle. Eine breite Diversifikation kann das Risiko einzelner AusfĂ€lle reduzieren, beseitigt das grundsĂ€tzliche Kreditrisiko jedoch nicht.

Mehr erfahren: Investieren in Anleihen: Die wichtigsten Tipps fĂŒr Bond-Investments

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