Der Track Record beschreibt die nachgewiesene historische Entwicklung eines Anlagefonds, einer Anlagestrategie oder einer Vermögensverwaltung. Er zeigt, welche Ergebnisse in der Vergangenheit tatsächlich erzielt wurden.
Zur Beurteilung eines Track Records reicht die Rendite allein allerdings nicht aus. Entscheidend ist auch, unter welchen Bedingungen sie erzielt wurde. Dazu gehören beispielsweise das eingegangene Risiko, die Volatilität, zwischenzeitliche Verluste und der Vergleich mit einer geeigneten Benchmark.
Ein langer Track Record kann besonders aufschlussreich sein, weil er unterschiedliche Marktphasen umfasst. Eine Strategie, die sowohl steigende als auch fallende Märkte erlebt hat, liefert mehr Informationen über ihr Verhalten als eine Strategie, deren Historie nur wenige gute Börsenjahre umfasst.
Auch die Vergleichbarkeit ist wichtig. Unterschiedliche Anlageklassen, Risikoprofile und Zeiträume sollten nicht ohne Weiteres miteinander verglichen werden. Hilfreich sind deshalb Kennzahlen wie die Sharpe Ratio oder der Drawdown, die zusätzliche Informationen über Risiko und Rendite liefern. Mehr dazu erklären wir im Blog Geldanlage bewerten: die wichtigsten Kennzahlen.
Ein guter Track Record kann zeigen, wie sich eine Strategie bisher bewährt hat. Er beweist allerdings nicht, dass sie auch in Zukunft gleich gut funktioniert. Die bisherige Entwicklung unserer eigenen Portfolios zeigen wir transparent auf unserer Performance-Seite.
Ein Track Record ist damit ein Blick in den Rückspiegel. Für die Beurteilung einer Anlagestrategie ist er nützlich, nur fahren sollte man damit nicht.