Bail-out

Ein Bail-out bezeichnet die finanzielle Unterstützung eines Unternehmens oder Finanzinstituts durch externe Mittel, um eine Insolvenz oder schwerwiegende wirtschaftliche Folgen zu verhindern.

Ein Bail-out kann beispielsweise durch den Staat, andere öffentliche Institutionen oder private Akteure erfolgen. Die Unterstützung kann unterschiedliche Formen annehmen, etwa Kapitalzuführungen, Kredite oder Garantien.

Bail-outs kommen insbesondere dann in Betracht, wenn der Ausfall eines bedeutenden Finanzinstituts erhebliche Auswirkungen auf das Finanzsystem oder die Gesamtwirtschaft haben könnte.

Im Unterschied dazu werden bei einem Bail-in bestimmte Gläubiger innerhalb der bestehenden Kapitalstruktur an den Verlusten beteiligt.

Zurück zum Glossar