Wealthtech bezeichnet Technologien und digitale Geschäftsmodelle, die die Vermögensverwaltung verändern. Der Begriff verbindet Wealth Management mit Technology und ist ein Teilbereich von Fintech.
Dazu gehören beispielsweise digitale Vermögensverwaltungen, Robo-Advisors, automatisierte Anlageprozesse, digitale Vorsorgelösungen und Technologien, mit denen Banken oder andere Finanzdienstleister Anlageangebote effizienter bereitstellen können.
Ein bekanntes Beispiel sind Robo-Advisors. Sie digitalisieren Teile der Vermögensverwaltung, etwa die Ermittlung des Risikoprofils, die Zusammenstellung eines Portfolios oder das laufende Rebalancing.
Wealthtech bedeutet allerdings nicht zwingend, dass Menschen vollständig aus der Vermögensverwaltung verschwinden. Technologie kann auch dazu eingesetzt werden, Beraterinnen und Berater zu unterstützen, Prozesse zu automatisieren oder Kundinnen und Kunden einen einfacheren digitalen Zugang zu professionellen Anlagelösungen zu ermöglichen.
Auch Wealth as a Service gehört in dieses Umfeld. Dabei können Unternehmen Vermögensverwaltung und Anlagelösungen in das eigene Angebot integrieren, ohne die gesamte technologische und operative Infrastruktur selbst aufzubauen.
Wealthtech macht aus Vermögensverwaltung also nicht einfach eine App. Interessant wird es dort, wo Technologie das Anlegen tatsächlich einfacher, effizienter oder zugänglicher macht.