Eine Call-Option gibt der Käuferin oder dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, einen Basiswert zu einem vorher festgelegten Ausübungspreis zu kaufen. Für dieses Recht wird eine Optionsprämie bezahlt.
Ein Beispiel: Eine Call-Option berechtigt zum Kauf einer Aktie für 100 Franken. Steigt der Aktienkurs auf 120 Franken, besitzt die Option einen inneren Wert von 20 Franken. Die Aktie könnte über die Option für 100 Franken gekauft werden, obwohl sie am Markt 120 Franken kostet.
Ob mit der Position tatsächlich ein Gewinn erzielt wird, hängt allerdings auch von der bezahlten Optionsprämie und allfälligen Kosten ab. Ein Call kann deshalb In the Money sein, ohne dass die gesamte Position bereits profitabel ist.
Call-Optionen gewinnen grundsätzlich an Wert, wenn der Kurs des Basiswerts steigt. Ihr Preis wird jedoch auch von anderen Faktoren beeinflusst, darunter Restlaufzeit, implizite Volatilität und Zinsniveau.
Für Käuferinnen und Käufer eines Calls ist der maximale Verlust grundsätzlich auf die bezahlte Optionsprämie begrenzt. Für die Verkäuferseite kann das Risiko dagegen wesentlich höher sein.
Das Gegenstück zum Call ist der Put, der das Recht zum Verkauf eines Basiswerts gibt. Mehr zu den grundlegenden Eigenschaften unter Option.