Geldwäscherei

Geldwäscherei bezeichnet den Versuch, Vermögenswerte aus kriminellen Aktivitäten so in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen, dass ihre illegale Herkunft verschleiert wird.

Typischerweise werden dabei Transaktionen oder Strukturen genutzt, um die Herkunft, den wirtschaftlich Berechtigten oder den tatsächlichen Verwendungszweck von Vermögenswerten zu verschleiern. Geldwäscherei kann beispielsweise im Zusammenhang mit Betrug, Korruption, Drogenhandel oder anderen Straftaten auftreten.

In der Schweiz unterliegen Finanzintermediäre gesetzlichen Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäscherei. Dazu gehören insbesondere die Identifikation der Vertragspartei, die Feststellung der wirtschaftlich berechtigten Person sowie die Abklärung ungewöhnlicher oder risikobehafteter Geschäftsbeziehungen und Transaktionen.

Diese Sorgfaltspflichten sind ein wesentlicher Bestandteil der Regulierung des Schweizer Finanzplatzes. Sie sollen verhindern, dass das Finanzsystem zur Verschleierung oder Weiterleitung illegal erworbener Vermögenswerte missbraucht wird.

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