IRR – Internal Rate of Return

IRR steht für Internal Rate of Return und wird auf Deutsch als interner Zinsfuss bezeichnet. Die Kennzahl zeigt, welche durchschnittliche jährliche Rendite eine Investition unter Berücksichtigung ihrer zukünftigen Zahlungsströme erzielt.

Vereinfacht gesagt ist der IRR jener Zinssatz, bei dem der heutige Wert aller zukünftigen Cashflows den anfänglichen Investitionskosten entspricht. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel Geld ein- oder ausbezahlt wird, sondern auch wann.

Damit ist der IRR eng mit der geldgewichteten Rendite verbunden. Diese berücksichtigt ebenfalls Höhe und Zeitpunkt der Kapitalflüsse. Im Gegensatz dazu blendet die zeitgewichtete Rendite Ein- und Auszahlungen weitgehend aus.

Der IRR eignet sich deshalb gut, um Investitionen mit unterschiedlichen Zahlungszeitpunkten zu beurteilen. CHF 10'000 heute und CHF 10'000 in zehn Jahren sind finanziell schliesslich nicht dasselbe.

Nicht verwechselt werden sollte der IRR mit dem Return on Investment. Der ROI setzt den erzielten Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital, berücksichtigt den Zeitpunkt der Zahlungsströme aber nicht in gleicher Weise.

Wie sich IRR, geldgewichtete und zeitgewichtete Rendite unterscheiden, erklären wir ausführlicher in unserem Blog Berechnung der Rendite einer Investition.

Der IRR ist damit ziemlich gut darin, eine komplexe Investition auf eine Zahl zu reduzieren. Die Zahl zu verstehen bleibt trotzdem Aufgabe der Anlegerinnen und Anleger.

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