Volatility Index (VIX)

Der Volatility Index (VIX) ist ein Volatilitätsindex, der die vom Optionsmarkt erwarteten Schwankungen des US-amerikanischen Aktienindex S&P 500 über die kommenden rund 30 Tage abbildet. Er wird von der Chicago Board Options Exchange (CBOE) berechnet.

Grundlage für die Berechnung sind die Preise verschiedener Optionen auf den S&P 500. Steigt die von den Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmern erwartete Volatilität, steigen typischerweise auch die Optionspreise und damit der VIX.

Ein hoher VIX weist auf eine vergleichsweise hohe erwartete Schwankungsintensität hin, während ein niedriger VIX auf geringere erwartete Schwankungen hindeutet. Da der VIX in turbulenten Marktphasen häufig stark ansteigt, wird er umgangssprachlich auch als «Angstbarometer» bezeichnet.

Der VIX misst jedoch weder die Richtung der erwarteten Kursbewegung noch direkt die Stimmung der Anlegerinnen und Anleger. Ein hoher Wert bedeutet deshalb nicht automatisch, dass der Aktienmarkt fallen wird. Er zeigt vielmehr, dass der Optionsmarkt grössere Kursschwankungen erwartet.

Zudem ist der VIX von der historischen Volatilität zu unterscheiden. Während die historische Volatilität vergangene Kursschwankungen misst, basiert der VIX auf aktuellen Optionspreisen und bildet damit die vom Markt eingepreiste zukünftige Volatilität ab.

Mehr erfahren: Volatilität: Was ist das und wie wird sie berechnet?

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