Eine Währungsabsicherung, auch Currency Hedging genannt, dient dazu, das Währungsrisiko aus Anlagen in Fremdwährungen zu reduzieren. Sie soll verhindern, dass ungünstige Wechselkursbewegungen die Rendite einer Anlage in der eigenen Referenzwährung übermässig beeinflussen.
Investiert ein Portfolio beispielsweise in Anlagen in US-Dollar, während die Referenzwährung Schweizer Franken ist, kann eine Aufwertung des Frankens den in Franken gemessenen Wert dieser Anlagen reduzieren. Mit einer Währungsabsicherung lässt sich dieses Wechselkursrisiko ganz oder teilweise begrenzen.
Zur Absicherung werden häufig Devisentermingeschäfte eingesetzt. Eine Währungsabsicherung ist jedoch nicht kostenlos und kann sich je nach Zinsdifferenz zwischen den beteiligten Währungen positiv oder negativ auf die Rendite auswirken. Ob eine Absicherung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Anlageklasse, der Währung und der Anlagestrategie ab.
Mehr dazu: Gute Gründe für eine Währungsabsicherung.