Makroökonomie

Die Makroökonomie betrachtet die Wirtschaft als Ganzes. Sie untersucht beispielsweise, wie sich Wachstum, Konjunktur, Arbeitslosigkeit, Inflation und Zinsen innerhalb einer Volkswirtschaft entwickeln und gegenseitig beeinflussen.

Für Anlegerinnen und Anleger ist die Makroökonomie relevant, weil wirtschaftliche Entwicklungen unmittelbar auf die Finanzmärkte wirken können. Steigende Inflation kann beispielsweise die Geldpolitik einer Zentralbank verändern. Höhere Zinsen wiederum beeinflussen die Bewertung von Aktien, Obligationen, Immobilien und anderen Anlagen.

Auch die Fiskalpolitik eines Staates gehört zum makroökonomischen Umfeld. Steuern, Staatsausgaben und Verschuldung können Nachfrage, Wachstum und Inflation beeinflussen.

Makroökonomische Daten helfen deshalb, das wirtschaftliche Umfeld besser zu verstehen. Perfekte Börsenprognosen liefern sie nicht. Die Wirtschaft ist schliesslich kein Excel Sheet mit eingebauter Zukunftsspalte.

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