Bonität

Die Bonität, auch Kreditwürdigkeit genannt, beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft einer Person, eines Unternehmens oder eines Staates, finanzielle Verpflichtungen vollständig und fristgerecht zu erfüllen.

Für Anlegerinnen und Anleger ist die Bonität insbesondere bei Anleihen relevant. Je geringer die Kreditwürdigkeit eines Emittenten eingeschätzt wird, desto höher ist grundsätzlich das Risiko, dass Zins- oder Rückzahlungen nicht wie vereinbart erfolgen.

Zur Beurteilung der Bonität von Unternehmen und Staaten werden häufig Ratings herangezogen. Dabei spielen unter anderem Verschuldung, Ertragskraft, Liquidität und das wirtschaftliche Umfeld eine Rolle.

Ein höheres Ausfallrisiko geht in der Regel mit einer höheren verlangten Rendite einher. Die Bonität kann sich zudem im Laufe der Zeit verbessern oder verschlechtern und damit auch den Marktwert bestehender Anleihen beeinflussen.

Mehr erfahren: Investieren in Anleihen: Die wichtigsten Tipps für Bond-Investments

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