Eine gemischte Hypothek kombiniert mehrere Hypothekarmodelle oder Laufzeiten innerhalb einer Immobilienfinanzierung. Die gesamte Hypothek wird dabei in mehrere Tranchen aufgeteilt, für die unterschiedliche Zinsmodelle und Laufzeiten vereinbart werden können.
Beispielsweise kann ein Teil der Finanzierung über eine Festhypothek mit langfristig fixiertem Zinssatz und ein anderer Teil über eine Saron-Hypothek mit variablem Zinssatz finanziert werden. Auch die Kombination mehrerer Festhypotheken mit unterschiedlichen Laufzeiten ist möglich.
Durch die Aufteilung lässt sich das Zins- und Verlängerungsrisiko über verschiedene Zeitpunkte verteilen. Gleichzeitig kann eine gemischte Hypothek die Flexibilität einschränken: Unterschiedliche Laufzeiten und Kündigungsbedingungen können einen späteren Wechsel des Hypothekaranbieters erschweren.
Ob eine gemischte Hypothek sinnvoll ist, hängt unter anderem von der finanziellen Situation, der erwarteten Zinsentwicklung, dem gewünschten Mass an Planungssicherheit und der persönlichen Risikobereitschaft ab.