Kaufkraft

Die Kaufkraft beschreibt, wie viele Waren und Dienstleistungen sich mit einem bestimmten Geldbetrag kaufen lassen. Entscheidend ist also nicht nur, wie viele Franken auf dem Konto stehen, sondern was diese Franken tatsächlich noch wert sind.

Steigen die Preise durch Inflation, sinkt die Kaufkraft des Geldes. Bei einer Inflation von zwei Prozent können CHF 100'000 ein Jahr später zwar immer noch CHF 100'000 sein. Kaufen lässt sich damit aber weniger.

FĂĽr Anlegerinnen und Anleger ist deshalb nicht nur die nominale Rendite entscheidend. Aussagekräftiger ist die Realrendite, also die Rendite nach BerĂĽcksichtigung der Inflation. Erzielt eine Anlage drei Prozent Rendite bei zwei Prozent Inflation, beträgt der reale Vermögenszuwachs nur ungefähr ein Prozent.

Gerade bei einem langen Anlagehorizont kann der Unterschied erheblich werden. Wer Vermögen langfristig ausschliesslich als Bargeld oder auf niedrig verzinsten Konten hält, vermeidet zwar Kursschwankungen. Die Kaufkraft kann trotzdem langsam schwinden.

Warum vermeintliche Sicherheit langfristig teuer werden kann, zeigen wir auch in unserem Blog Warum die Angst vor Aktien Sie teuer zu stehen kommt.

Auf dem Konto sieht Inflation ziemlich unspektakulär aus. An der Kaufkraft arbeitet sie trotzdem.

ZurĂĽck zum Glossar