Large Cap

Als Large Caps werden börsenkotierte Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung bezeichnet. Der Begriff «Cap» ist die Kurzform von Market Capitalization, auf Deutsch Marktkapitalisierung.

Eine weltweit verbindliche Grenze, ab welcher ein Unternehmen als Large Cap gilt, gibt es nicht. Die Einteilung hängt unter anderem vom betrachteten Aktienmarkt, Index und Datenanbieter ab. Entscheidend ist deshalb weniger eine bestimmte Milliardengrenze als die relative Grösse eines Unternehmens innerhalb seines Markts.

Large Caps sind häufig etablierte Unternehmen mit internationalem Geschäft, hohen Umsätzen und vergleichsweise liquiden Aktien. Viele bekannte Blue Chips gehören deshalb zu den Large Caps. Die Begriffe sind jedoch nicht identisch: Large Cap beschreibt die Unternehmensgrösse, Blue Chip zusätzlich den Charakter eines etablierten Börsenschwergewichts.

Für Anlegerinnen und Anleger können Large Caps aufgrund ihrer Grösse, Liquidität und breiten Geschäftstätigkeit interessant sein. Das bedeutet allerdings nicht automatisch geringes Risiko oder hohe Qualität. Auch ein sehr grosses Unternehmen kann schlecht geführt, hoch verschuldet oder schlicht zu teuer bewertet sein.

Neben Large Caps unterscheidet man insbesondere zwischen Mid Caps und Small Caps.

An der Börse ist Grösse eine Kategorie. Qualität ist eine andere.

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