Anlagehorizont

Der Anlagehorizont bezeichnet den Zeitraum, während dessen ein Vermögen voraussichtlich investiert bleibt, bevor es ganz oder teilweise benötigt wird. Er gehört zu den wichtigsten Faktoren bei der Wahl einer geeigneten Anlagestrategie.

Grundsätzlich gilt: Je länger der Anlagehorizont, desto mehr Zeit bleibt, vorübergehende Kursschwankungen auszugleichen. Ein längerer Anlagehorizont kann deshalb einen höheren Anteil an Anlagen mit stärkeren Wertschwankungen, beispielsweise Aktien, ermöglichen. Bei einem kurzen Anlagehorizont gewinnen dagegen die Verfügbarkeit des Vermögens und die Begrenzung von Verlustrisiken an Bedeutung.

Der Anlagehorizont sollte jedoch nie isoliert betrachtet werden. Entscheidend sind auch die Risikofähigkeit und die Risikobereitschaft. Zusammen bilden diese Faktoren eine wichtige Grundlage für die Zusammensetzung eines Portfolios.

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