Die Cash-Quote bezeichnet den Anteil eines Portfoliosâ , der als Bargeld oder auf Konten gehalten wird und nicht in andere Anlageklassen investiert ist.
Eine Cash-Quote von 5 Prozent bedeutet beispielsweise, dass von einem Portfolio im Wert von 100â000 Franken rund 5â000 Franken als liquide Mittel gehalten werden.
Wie hoch die Cash-Quote sinnvollerweise ist, hĂ€ngt von der Anlagestrategie und vom Zweck des Vermögens ab. LiquiditĂ€t kann bewusst gehalten werden, um bevorstehende Auszahlungen zu finanzieren, GebĂŒhren zu decken oder genĂŒgend finanziellen Spielraum fĂŒr Umschichtungen zu haben. Sie kann aber auch vorĂŒbergehend entstehen, wenn Einzahlungen noch nicht investiert wurden oder ein Rebalancingâ stattfindet.
Eine dauerhaft hohe Cash-Quote hat auch Nachteile. Wenn andere Anlageklassen langfristig höhere Renditen erzielen, kann nicht investiertes Kapital die Rendite des gesamten Portfolios belasten. Wie stark dieser Effekt ausfĂ€llt, hĂ€ngt unter anderem vom Zinsniveau und von der Entwicklung der ĂŒbrigen Anlagen ab.
Cash ist deshalb weder grundsÀtzlich gut noch schlecht. Entscheidend ist, ob die Höhe der Cash-Quote zur Anlagestrategie und zum benötigten LiquiditÀtsbedarf passt.