Coupon

Der Coupon bezeichnet die Zinszahlung einer Anleihe. Die Höhe des Coupons wird in der Regel als Prozentsatz des Nennwerts angegeben.

Ein Beispiel: Eine Anleihe mit einem Nennwert von 1'000 Franken und einem Coupon von vier Prozent zahlt 40 Franken Zinsen pro Jahr. Je nach Anleihe können die Zahlungen beispielsweise jährlich, halbjährlich oder in anderen Intervallen erfolgen.

Der Coupon wird bei der Ausgabe der Anleihe festgelegt und bleibt bei klassischen festverzinslichen Anleihen während der Laufzeit unverändert. Es gibt jedoch auch variabel verzinsliche Anleihen, deren Coupon sich an einem Referenzzinssatz orientiert, sowie Nullcoupon-Anleihen, die keine laufenden Couponzahlungen leisten.

Wichtig: Der Coupon ist nicht dasselbe wie die Rendite einer Anleihe. Wird eine Anleihe über oder unter ihrem Nennwert gekauft, kann die tatsächlich erzielte Rendite höher oder tiefer als der Coupon ausfallen. Einen umfassenderen Vergleich ermöglicht die Rendite auf Verfall (YTM).

Der Coupon sagt also, wie viel Zins eine Anleihe zahlt – nicht zwingend, wie viel Rendite Anlegerinnen und Anleger damit erzielen.

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