Geometrisches Mittel

Das geometrische Mittel ist eine statistische Kennzahl, die insbesondere zur Berechnung durchschnittlicher Wachstums- oder Renditeraten über mehrere Perioden verwendet wird. Im Gegensatz zum arithmetischen Mittel berücksichtigt es den Zinseszinseffekt.

Bei der Beurteilung der Wertentwicklung einer Anlage über mehrere Jahre ist das geometrische Mittel deshalb häufig aussagekräftiger als der einfache Durchschnitt der jährlichen Renditen.

Beispiel: Steigt eine Anlage im ersten Jahr um 20 Prozent und fällt im zweiten Jahr um 20 Prozent, beträgt das arithmetische Mittel der beiden Jahresrenditen 0 Prozent. Das Vermögen liegt danach jedoch unter dem Ausgangswert. Das geometrische Mittel bildet diese tatsächliche Entwicklung besser ab.

Siehe auch: Mittelwert.

Zurück zum Glossar