Small Cap

Small Caps sind börsenkotierte Unternehmen mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung. Sie bilden das kleinere Ende der klassischen Einteilung in Large, Mid und Small Caps.

Eine universelle Grössengrenze gibt es auch hier nicht. Ob ein Unternehmen als Small Cap gilt, hängt vom jeweiligen Aktienmarkt, Index und Datenanbieter ab. Ein Unternehmen, das in einem Markt bereits zu den grösseren Titeln zählt, könnte international betrachtet noch immer klein sein.

Small Caps können für Anlegerinnen und Anleger interessant sein, weil kleinere Unternehmen häufig noch erhebliches Wachstumspotenzial besitzen. Gleichzeitig verfügen sie meist über weniger diversifizierte Geschäftsmodelle, geringere finanzielle Ressourcen und einen schlechteren Zugang zum Kapitalmarkt als grosse Konzerne.

Hinzu kommt die Liquidität: Aktien kleiner Unternehmen werden häufig weniger intensiv gehandelt. Kauf- und Verkaufsaufträge können den Kurs deshalb stärker bewegen, und in turbulenten Marktphasen kann der Handel schwieriger werden.

Small Caps können zusätzliche Renditechancen und Diversifikation ins Portfolio bringen, gehen aber typischerweise auch mit höheren unternehmensspezifischen Risiken und stärkeren Kursschwankungen einher.

Kleine Unternehmen können gross werden. Manche bleiben klein – und manche verschwinden. Genau deshalb zählt bei Small Caps nicht nur das Potenzial, sondern auch das Risiko.

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