Bei einem Fondssparplan wird regelmässig ein bestimmter Betrag in einen oder mehrere Fonds investiert. Statt das gesamte Kapital auf einmal anzulegen, wird beispielsweise monatlich investiert.
Fondssparpläne eignen sich insbesondere für den langfristigen Vermögensaufbau. Durch die regelmässigen Einzahlungen entsteht eine gewisse Disziplin beim Sparen und Investieren. Gleichzeitig werden Fondsanteile zu unterschiedlichen Kursen gekauft. Bei tieferen Kursen erhält man für denselben Betrag mehr Anteile, bei höheren Kursen weniger.
Das bedeutet allerdings nicht, dass regelmässiges Investieren automatisch eine höhere Rendite erzielt. Ein Fondssparplan reduziert vor allem die Bedeutung der Frage, ob gerade der perfekte Einstiegszeitpunkt erwischt wurde. Den kennt ohnehin meistens erst die Zukunft.
Welche Risiken und Renditechancen ein Fondssparplan bietet, hängt vor allem von den verwendeten Fonds ab. Ein Sparplan mit hohem Aktienanteil kann langfristig höhere Renditechancen bieten, schwankt aber entsprechend stärker. Wichtig sind deshalb insbesondere Anlagehorizont, Risikofähigkeit, Diversifikation und Kosten.
Mehr zur praktischen Umsetzung erklären wir im Blog Sparplan: Autopilot beim Vermögensaufbau.
Ein Fondssparplan nimmt Anlegerinnen und Anlegern nicht das Anlagerisiko ab. Dafür nimmt er ihnen eine Entscheidung regelmässig ab. Wann soll ich investieren? Einfach immer wieder.