Das unsystematische Risiko bezeichnet Risiken, die einzelne Unternehmen, Branchen oder spezifische Anlagen betreffen und nicht auf allgemeine Marktbewegungen zurückzuführen sind. Dazu gehören beispielsweise unternehmensspezifische Geschäftsrisiken, Managementfehler, Produktionsausfälle oder Veränderungen des Wettbewerbsumfelds.
Im Gegensatz zum systematischen Risiko kann das unsystematische Risiko durch eine breite Diversifikation innerhalb eines Portfolios reduziert werden. Verluste bei einer einzelnen Anlage können dadurch teilweise durch die Entwicklung anderer Anlagen ausgeglichen werden.
Das unsystematische Risiko lässt sich durch Diversifikation jedoch nicht zwingend vollständig beseitigen. Wie wirksam die Risikostreuung ist, hängt unter anderem davon ab, wie viele unterschiedliche Anlagen im Portfolio enthalten sind und wie stark deren Risiken miteinander zusammenhängen.