Die Greeks sind Kennzahlen, mit denen sich die Risiken und Preiseigenschaften von Optionen beschreiben lassen. Sie zeigen, wie empfindlich der Preis einer Option auf Veränderungen des Basiswerts, der Zeit, der Volatilität oder der Zinsen reagiert.
Der Name kommt daher, dass die wichtigsten Kennzahlen mit griechischen Buchstaben bezeichnet werden:
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Delta zeigt, wie stark sich der Preis einer Option verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts bewegt.
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Gamma zeigt, wie stark sich das Delta verändert. Vereinfacht gesagt misst Gamma, wie schnell sich die Reaktion einer Option auf Kursbewegungen verändert.
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Theta misst den Einfluss der Zeit. Optionen verlieren bei ansonsten unveränderten Bedingungen mit abnehmender Restlaufzeit typischerweise an Zeitwert.
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Vega zeigt, wie empfindlich der Optionspreis auf Veränderungen der impliziten Volatilität reagiert.
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Rho misst, wie sich Veränderungen des Zinsniveaus auf den Optionspreis auswirken.
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Omega beschreibt die Elastizität einer Option und zeigt, wie stark sich ihr Wert prozentual verändert, wenn sich der Preis des Basiswerts prozentual verändert. Omega wird deshalb auch als effektiver Hebel einer Option bezeichnet.
Die Greeks helfen Anlegerinnen und Anlegern somit zu verstehen, woher die Risiken einer Optionsposition kommen. Eine Option kann sich nämlich auch dann im Preis verändern, wenn sich der Kurs des Basiswerts kaum bewegt – etwa weil Zeit vergeht oder sich die erwartete Volatilität verändert.
Wer Optionen verstehen will, sollte deshalb nicht nur auf deren möglichen Gewinn schauen. Die Greeks zeigen, was unterwegs mit dem Preis passieren kann.