Sharpe Ratio

Die Sharpe Ratio misst die risikoadjustierte Rendite einer Anlage oder eines Portfolios. Sie setzt die Rendite oberhalb des risikolosen Zinssatzes ins Verhältnis zur Volatilität der Renditen.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Sharpe Ratio, desto mehr Überschussrendite wurde im Verhältnis zu den eingegangenen Schwankungen erzielt. Eine höhere Sharpe Ratio weist somit auf ein günstigeres Rendite-Risiko-Verhältnis hin. Eine negative Sharpe Ratio bedeutet, dass die Rendite unter dem verwendeten risikolosen Zinssatz lag.

Die Sharpe Ratio eignet sich insbesondere dazu, Anlagen oder Portfolios mit unterschiedlichen Rendite- und Risikoeigenschaften miteinander zu vergleichen. Sie sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden, da sie die Volatilität als Risikomass verwendet und beispielsweise nicht zwischen positiven und negativen Kursschwankungen unterscheidet.

Benannt ist die Kennzahl nach dem US-amerikanischen Ökonomen und Nobelpreisträger William F. Sharpe.

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