Depotbank

Eine Depotbank verwahrt die Wertpapiere und anderen Vermögenswerte von Anlegerinnen und Anlegern und übernimmt wichtige Aufgaben bei der Abwicklung von Finanzmarkttransaktionen.

Wer beispielsweise eine Aktie oder einen ETF kauft, erhält das Wertpapier nicht nach Hause geschickt. Die Depotbank sorgt dafür, dass die Transaktion abgewickelt und die Position im entsprechenden Depot verbucht wird. Beim Verkauf läuft der Prozess in die andere Richtung.

Darüber hinaus übernimmt eine Depotbank administrative Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise die Verbuchung von Dividenden und Zinszahlungen sowie die Dokumentation der gehaltenen Vermögenswerte.

Wichtig ist die Abgrenzung zur Vermögensverwaltung. Die Depotbank verwahrt und verbucht die Vermögenswerte, entscheidet aber nicht automatisch darüber, wie das Geld angelegt wird. Bei einem Vermögensverwaltungsmandat trifft der Vermögensverwalter die Anlageentscheidungen innerhalb der vereinbarten Strategie, während die Depotbank die entsprechenden Transaktionen abwickelt.

Auch bei Fonds spielt die Depotbank eine wichtige Rolle. Das Fondsvermögen ist als Sondervermögen rechtlich vom Vermögen der Fondsleitung und der Depotbank getrennt.

Die Depotbank entscheidet also nicht zwingend, was ins Portfolio kommt. Sie sorgt dafür, dass das, was hineinkommt, korrekt verbucht und verwahrt wird.

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