Beste Vermögensverwalter der Schweiz: Rankings & Vergleich 2026

Welcher Vermögensverwalter ist der beste in der Schweiz? Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind unter anderem Nettorendite, Risiko, Kosten, Unabhängigkeit, Anlagestrategie und die gewünschte persönliche Beratung.

Unabhängige Vergleiche können bei der Auswahl helfen. Descartes wurde in den vergangenen Jahren mehrfach in Rankings von BILANZ, finanzen.ch und K-Geld ausgezeichnet. In den BILANZ-Gesamtwertungen erreichte Descartes 2023 den 3. Platz, 2024 den 2. Platz und 2025 erneut den 3. Platz.

Descartes in unabhängigen Vergleichen auf einen Blick

Jahr

Vergleich

Ergebnis

2026

K-Geld: Banken vs. digitale Vermögensverwalter

4,7% durchschnittliche Nettorendite bei 0,89% Gesamtkosten im untersuchten Szenario

2025

finanzen.ch Robo-Advisor-Vergleich

5 von 5 Sternen in der Kategorie «mit Beratung»

2025

BILANZ Vermögensverwalter des Jahres

3. Platz über 36 Monate

2024

BILANZ Vermögensverwalter des Jahres

2. Platz über 24 Monate

2023

BILANZ Vermögensverwalter des Jahres

3. Platz über 12 Monate

Stand: April 2026. Die Vergleiche verwenden unterschiedliche Methoden, Zeiträume und Bewertungskriterien und sind deshalb nicht direkt miteinander vergleichbar. Vergangene Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wer ist der beste Vermögensverwalter der Schweiz?

Den einen besten Vermögensverwalter für alle Anlegerinnen und Anleger gibt es nicht. Ein günstiger digitaler Anbieter kann für eine Person ideal sein, während für eine andere persönliche Beratung oder eine bestimmte Anlagestrategie wichtiger ist.

Bei der Auswahl sollten insbesondere folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Rendite nach Kosten und im Verhältnis zum eingegangenen Risiko

  • sämtliche Verwaltungs- und Produktkosten

  • Anlagestrategie und Diversifikation

  • Unabhängigkeit und mögliche Interessenkonflikte

  • Transparenz

  • persönliche Beratung und Service

  • langfristige Eignung der Lösung

Rankings können dabei eine Orientierung bieten. Wichtig ist jedoch, zu verstehen, was im jeweiligen Vergleich tatsächlich gemessen wurde.

Vergleich 2026: Banken und digitale Vermögensverwalter bei K-Geld

K-Geld verglich im Februar 2026 Banken und digitale Vermögensverwalter hinsichtlich Kosten und Nettorendite.

Für die Vergleichbarkeit wurde ein einheitliches Szenario betrachtet: ein Anlagevermögen von 500'000 Franken, ein ausgewogenes Risikoprofil, Fokus auf Schweizer Anlagen und die durchschnittlichen Renditen der vergangenen fünf Jahre.

Descartes kam im untersuchten Szenario auf Gesamtkosten von 0,89% und eine durchschnittliche Nettorendite von 4,7%.

Der Vergleich zeigt einen wichtigen Punkt bei der Auswahl einer Vermögensverwaltung: Nicht die Gebühren allein sind entscheidend. Relevant ist insbesondere, welches Ergebnis nach Kosten erzielt wurde und welches Risiko dafür eingegangen wurde.

Robo-Advisor-Vergleich 2025: 5 Sterne für Descartes bei finanzen.ch

Im Robo-Advisor-Vergleich 2025 von finanzen.ch wurden digitale Vermögensverwalter unter anderem anhand von Kosten, Features, Anlagestrategien und Transparenz bewertet.

Dabei unterscheidet finanzen.ch zwischen Robo-Advisors mit und ohne Beratung. Descartes erhielt in der Kategorie «mit Beratung» 5 von 5 Sternen.

Die Bewertung setzte sich aus folgenden Kriterien zusammen:

Kriterium

Gewichtung

Kosten

50%

Features

20%

Anlagestrategien

20%

Transparenz

10%

Bei Descartes nennt finanzen.ch für die passive Anlagestrategie Gesamtgebühren von rund 0,84 bis 0,87% pro Jahr. Positiv bewertet wurden unter anderem Transparenz sowie Spar- und Entnahmepläne.

Das Beispiel zeigt gleichzeitig, warum Rankings genau gelesen werden sollten: Ein digitaler Vermögensverwalter mit persönlicher Beratung bietet eine andere Dienstleistung als eine reine Self-Service-Anlagelösung. Die günstigste Lösung muss deshalb nicht automatisch die passendste sein.

BILANZ: Descartes dreimal in Folge unter den Top 3

Auch das Schweizer Wirtschaftsmagazin BILANZ hat Descartes in mehreren aufeinanderfolgenden Auswertungen ausgezeichnet.

BILANZ 2025: 3. Platz über 36 Monate

Für die Auswertung 2025 wurden 146 reale, anonymisierte Kundendepots von 37 Banken und Vermögensverwaltern untersucht.

Die erzielten Bruttorenditen wurden um die tatsächlichen Transaktionskosten und Depotgebühren korrigiert.

Descartes erreichte in der Gesamtwertung über 36 Monate den 3. Platz.

Damit platzierte sich Descartes nach 2023 und 2024 zum dritten Mal in Folge unter den ersten drei Vermögensverwaltern der BILANZ-Gesamtwertung.

BILANZ 2024: 2. Platz über 24 Monate

Für die Auswertung 2024 analysierte BILANZ 138 reale, anonymisierte Kundendepots von 35 Banken und Vermögensverwaltern.

Descartes erreichte in der Gesamtwertung über 24 Monate den 2. Platz.

Das Ergebnis ist bereits in der Übersichtstabelle und in der Ranking-Timeline enthalten. Dadurch vermeiden wir, dass der Artikel zu einer Galerie von Award-Bildern wird.

BILANZ 2023: 3. Platz über 12 Monate

2023 untersuchte BILANZ 125 reale Portfolios von 35 Schweizer Banken und Vermögensverwaltern.

Descartes erreichte im Vergleich über zwölf Monate den 3. Platz der Gesamtwertung.

Die Ergebnisse der einzelnen Jahre sollten nicht als Prognose zukünftiger Renditen verstanden werden. Sie zeigen jedoch, wie Descartes in den jeweiligen unabhängigen Auswertungen und Zeiträumen abgeschnitten hat.

Wie bewertet BILANZ Vermögensverwalter?

Bei einem Performancevergleich reicht es nicht aus, nur die erzielte Rendite zu betrachten. Zwei Portfolios können dieselbe Rendite erzielen, dafür aber sehr unterschiedliche Risiken eingegangen sein.

Eine zentrale Kennzahl im BILANZ-Rating ist deshalb die Sharpe Ratio. Sie setzt die erzielte Mehrrendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko.

Vereinfacht gesagt: Je höher die Sharpe Ratio, desto besser wurde die Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Risiko erzielt.

Entscheidend ist damit nicht nur, welcher Vermögensverwalter die höchste Rendite erzielt hat, sondern auch, wie diese Rendite zustande gekommen ist.

Woran erkennt man einen guten Vermögensverwalter?

Rankings sind ein möglicher Anhaltspunkt. Bei der persönlichen Auswahl sollten Sie jedoch mehrere Faktoren gemeinsam betrachten.

1. Rendite nach Kosten und Risiko vergleichen

Eine hohe historische Rendite sieht attraktiv aus, sagt isoliert betrachtet aber wenig aus.

Fragen Sie deshalb:

  • Wie hoch war die Rendite nach allen Kosten?

  • Welches Risiko wurde dafür eingegangen?

  • Mit welcher Benchmark wird verglichen?

  • Über welchen Zeitraum wird die Performance ausgewiesen?

Besonders bei kurzfristigen Performancevergleichen können einzelne Marktphasen das Ergebnis stark beeinflussen. Aussagekräftiger ist deshalb eine Betrachtung über mehrere Jahre und unterschiedliche Marktphasen.

2. Auf die Gesamtkosten achten

Bei der Vermögensverwaltung können unterschiedliche Kosten entstehen:

  • Verwaltungsgebühren

  • Produktkosten von Fonds oder ETFs

  • Depotgebühren

  • Transaktionskosten

  • Fremdwährungsgebühren

  • Beratungsgebühren

  • Allfällige Performancegebühren

Vergleichen Sie deshalb möglichst die Gesamtkosten und nicht nur die prominent ausgewiesene Verwaltungsgebühr.

3. Unabhängigkeit und Interessenkonflikte prüfen

Ein weiterer Faktor ist die Unabhängigkeit des Vermögensverwalters.

Vertreibt ein Anbieter eigene Fonds oder erhält Vergütungen für bestimmte Anlageprodukte, können Interessenkonflikte entstehen. Anlegerinnen und Anleger sollten deshalb wissen, wie ihr Vermögensverwalter vergütet wird.

Descartes bietet keine eigenen Anlagefonds an und ist mehrheitlich im Besitz des Managements.

4. Anlagestrategie verstehen

Eine Vermögensverwaltung sollte transparent erklären können, warum Ihr Geld auf eine bestimmte Weise investiert wird.

Dazu gehören beispielsweise die strategische Aktienquote, geografische Diversifikation, verwendete Anlageklassen, aktive oder passive Umsetzung, Rebalancing und der Umgang mit Währungsrisiken.

Die Strategie sollte zu Ihrem Anlagehorizont, Ihrer finanziellen Situation sowie Ihrer persönlichen Risikofähigkeit und Risikobereitschaft passen.

5. Prüfen, ob die Lösung langfristig passt

Vermögensverwaltung ist selten eine Entscheidung für nur ein oder zwei Jahre.

Deshalb lohnt es sich, auch zu prüfen, ob ein Anbieter unterschiedliche Lebensphasen abdecken kann: freies Vermögen, Säule 3a, Freizügigkeitsvermögen, Pensionierung und spätere Entnahme des Vermögens.

Descartes bietet Lösungen für Säule 3a, Freizügigkeitsvermögen und freies Vermögen auf derselben Plattform an.

6. Persönliche Beratung berücksichtigen

Nicht alle Anlegerinnen und Anleger benötigen persönliche Beratung. Bei komplexeren finanziellen Situationen kann sie jedoch relevant sein – beispielsweise bei einer Pensionierung, einem grösseren Anlagebetrag, einer Erbschaft oder beim Bezug von Pensionskassenkapital.

Wenn Ihnen persönliche Beratung wichtig ist, sollten Sie deshalb nicht nur digitale Funktionen und Kosten vergleichen, sondern auch prüfen, wer Sie tatsächlich berät und welche Beratungsleistungen enthalten sind.

Digitale Vermögensverwaltung oder klassische Bank?

Digitale Vermögensverwalter und klassische Banken verfolgen teilweise unterschiedliche Geschäftsmodelle.

Digitale Anbieter können Prozesse automatisieren und benötigen meist kein grosses Filialnetz. Klassische Banken bieten dafür häufig ein breiteres Spektrum an Bankdienstleistungen.

Welche Variante besser passt, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab.

Entscheidend ist letztlich nicht das Etikett «digital» oder «klassisch», sondern das Verhältnis von Leistung, Kosten, Risiko, Transparenz und Beratung.

Ist Descartes der beste Vermögensverwalter der Schweiz?

Eine solche Aussage lässt sich nicht allgemeingültig treffen.

Unabhängige Rankings zeigen jedoch, dass Descartes in verschiedenen Vergleichen gute Ergebnisse erzielt hat. In den BILANZ-Gesamtwertungen erreichte Descartes 2023, 2024 und 2025 jeweils einen Platz unter den Top 3. Im Robo-Advisor-Vergleich 2025 von finanzen.ch erhielt Descartes in der Kategorie «mit Beratung» 5 von 5 Sternen.

Ob Descartes für Sie die passende Vermögensverwaltung ist, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab – beispielsweise von Anlagebetrag, Risikoprofil, Anlagehorizont und gewünschter Beratung.

Häufige Fragen zu Vermögensverwaltern in der Schweiz

Welcher ist der beste Vermögensverwalter der Schweiz?

Einen einzigen besten Vermögensverwalter für alle Anlegerinnen und Anleger gibt es nicht. Vergleichen Sie insbesondere Nettorendite, Risiko, Gesamtkosten, Unabhängigkeit, Anlagestrategie, Transparenz und Beratung.

Wie hat Descartes im BILANZ-Ranking abgeschnitten?

Descartes erreichte in der BILANZ-Gesamtwertung 2023 den 3. Platz über zwölf Monate, 2024 den 2. Platz über 24 Monate und 2025 den 3. Platz über 36 Monate.

Wie wurde Descartes bei finanzen.ch bewertet?

Im Robo-Advisor-Vergleich 2025 erhielt Descartes 5 von 5 Sternen in der Kategorie der digitalen Vermögensverwalter mit Beratung.

Was kostet eine Vermögensverwaltung?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter und Leistungsumfang. Neben der Verwaltungsgebühr sollten insbesondere Produkt-, Depot-, Transaktions- und Fremdwährungskosten sowie mögliche Beratungs- oder Performancegebühren berücksichtigt werden.

Sind digitale Vermögensverwalter günstiger als Banken?

Digitale Vermögensverwalter können aufgrund automatisierter Prozesse und schlankerer Strukturen niedrigere Kosten anbieten. Ob sie insgesamt günstiger sind, muss anhand der Gesamtkosten des konkreten Angebots beurteilt werden.

Was ist wichtiger: Gebühren oder Rendite?

Beides sollte gemeinsam mit dem Risiko betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Rendite nach sämtlichen Kosten erzielt wurde und welches Risiko dafür eingegangen wurde. Eine niedrige Gebühr allein macht eine Vermögensverwaltung nicht automatisch besser.

Fazit: Rankings sind Orientierung – die passende Vermögensverwaltung ist individuell

Unabhängige Rankings können helfen, die Performance und Eigenschaften von Vermögensverwaltern einzuordnen. Sie ersetzen jedoch nicht den Vergleich der für Sie relevanten Kriterien.

Descartes erreichte in den BILANZ-Gesamtwertungen von 2023 bis 2025 jeweils einen Platz unter den Top 3 und wurde 2025 von finanzen.ch mit 5 von 5 Sternen in der Kategorie «mit Beratung» bewertet.

Bei der Wahl einer Vermögensverwaltung sollten Sie trotzdem nicht allein auf Ranglisten schauen. Entscheidend ist, ob Anlagestrategie, Risiko, Kosten, Unabhängigkeit und Beratung zu Ihrer persönlichen Situation und Ihren langfristigen finanziellen Zielen passen.

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Zur Rendite

Disclaimer: Die dargestellten Ergebnisse stammen aus unterschiedlichen, unabhängigen Vergleichen mit jeweils eigenen Methoden, Bewertungskriterien und Zeiträumen. Sie sind daher nicht direkt miteinander vergleichbar. Angaben zur Rendite beziehen sich jeweils auf das untersuchte Szenario. Vergangene Wertentwicklungen und Auszeichnungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.