Pensionierung planen mit der 4-Prozent-Regel

Sie haben jahrzehntelang gespart. Und dann sollen Sie plötzlich damit anfangen, das Geld auszugeben.

Klingt einfacher, als es ist. Denn mit der Pensionierung dreht sich die finanzielle Logik um. Während des Erwerbslebens lautet die Frage: Wie viel kann ich sparen? Im Ruhestand lautet sie: Wie viel kann ich ausgeben, ohne dass mir später das Geld ausgeht?

Kurz zusammengefasst

  • 4 Prozent als Startpunkt: Die Regel gibt eine erste Orientierung, wie viel Sie jährlich aus Ihrem Vermögen entnehmen können.
  • Keine Garantie: Inflation, Kosten, Anlagestrategie und Lebenserwartung beeinflussen, wie lange das Vermögen reicht.
  • Die Reihenfolge zählt: Schlechte Börsenjahre direkt nach der Pensionierung können besonders teuer werden.
  • Flexibilität hilft: Dynamische Entnahmen können robuster sein als eine starre 4-Prozent-Regel.
  • Pensionierung heisst nicht Anlageende: Auch mit 65 kann ein Teil Ihres Vermögens noch einen Anlagehorizont von 20 Jahren haben.

Was besagt die 4-Prozent-Regel

Genau hier kommt die 4-Prozent-Regel ins Spiel. Sie liefert keine Garantie und schon gar keine Kristallkugel. Aber sie gibt eine erstaunlich brauchbare Antwort auf eine ziemlich unangenehme Frage.

Die Grundidee ist einfach: Sie entnehmen im ersten Jahr Ihrer Pensionierung 4 Prozent Ihres investierten Vermögens. In den Folgejahren erhöhen Sie diesen Frankenbetrag jeweils um die Inflation.

Bei einem Vermögen von CHF 1'000'000 wären das im ersten Jahr CHF 40'000 oder rund CHF 3'333 pro Monat – zusätzlich zu anderen Einkünften wie AHV oder einer Pensionskassenrente.

Steigt die Inflation im folgenden Jahr um 2 Prozent, erhöht sich die jährliche Entnahme auf CHF 40'800. Im dritten Jahr entsprechend weiter.

Wichtig ist der kleine, aber entscheidende Unterschied: Sie entnehmen nicht jedes Jahr erneut 4 Prozent des aktuellen Portfoliowerts. Ausgangspunkt ist die anfängliche Entnahme. Danach wird dieser Betrag an die Teuerung angepasst.

Die Idee dahinter: Ihr Lebensstandard soll nicht jedes Jahr davon abhängen, ob die Börse gerade gute oder schlechte Laune hat.

Die Regel macht aus einem abstrakten Vermögen eine konkrete Zahl. Eine Million Franken klingt nach viel Geld. CHF 3'333 pro Monat sagt wesentlich mehr darüber aus, welchen Lebensstandard dieses Vermögen tatsächlich finanzieren kann.

Warum ausgerechnet 4 Prozent?

Die 4-Prozent-Regel geht auf den US-Finanzberater William Bengen zurück. Er untersuchte 1994 anhand historischer US-Kapitalmarktdaten, welche anfängliche Entnahmerate ein Portfolio über einen langen Ruhestand verkraftet hätte. Später griff die sogenannte Trinity Study diesen Ansatz auf und untersuchte verschiedene Entnahmeraten, Anlagequoten und Zeiträume. Aus diesen Arbeiten wurde die 4-Prozent-Regel zu einer der bekanntesten Faustregeln der Ruhestandsplanung.

Entscheidend dabei: Eine Entnahme von 4 Prozent bedeutet nicht, dass das Vermögen jedes Jahr um 4 Prozent schrumpft. Bleibt ein grosser Teil des Kapitals investiert, können Renditen einen Teil oder sogar mehr als die laufenden Entnahmen kompensieren. Wie stark das funktioniert, hängt allerdings von Rendite, Inflation, Portfolio und – besonders wichtig – der Reihenfolge der Börsenjahre ab.

Vier Prozent erwiesen sich dabei als brauchbare Grössenordnung für einen Planungshorizont von rund 30 Jahren. Das Wort, auf das es ankommt, ist allerdings historisch.

Die Kapitalmärkte schicken Ihnen mit 65 keinen Brief mit der Zusicherung, sich in den kommenden 30 Jahren an historische Durchschnittswerte zu halten.

Die 4-Prozent-Regel ist deshalb keine Naturkonstante. Sie ist eine Faustregel.

Und Faustregeln sind nützlich, solange man nicht vergisst, dass man einen Kopf hat.

CHF 1 Million bedeutet nicht automatisch CHF 40'000 sorgenfreies Einkommen

Nehmen wir an, Sie gehen mit CHF 1'000'000 investiertem Vermögen in Pension. Nach der klassischen Regel starten Sie mit CHF 40'000 Entnahme pro Jahr. Dazu kommen beispielsweise AHV und Pensionskassenrente.

Auf dem Papier sieht das komfortabel aus. In der Realität hängt die Nachhaltigkeit Ihrer Entnahmen aber von mehreren Faktoren ab: von Ihrer Anlagestrategie, den Kosten, der Inflation, den Steuern, Ihrer Lebenserwartung und vor allem davon, wann gute und schlechte Börsenjahre auftreten. Der Durchschnitt allein erzählt nämlich nur die halbe Geschichte.

Das gefährlichste Börsenjahr kann das erste sein

Stellen Sie sich zwei Personen vor. Beide starten mit demselben Vermögen, beide erzielen über 30 Jahre dieselbe durchschnittliche Rendite und beide entnehmen gleich viel.

Person A erlebt starke Börsenjahre am Anfang der Pensionierung und schlechte Jahre später.

Person B hat Pech: Gleich nach der Pensionierung fallen die Märkte deutlich.

Das Endresultat kann trotz identischer langfristiger Durchschnittsrendite völlig unterschiedlich ausfallen.

Der Grund nennt sich Sequence of Returns Risk, auf Deutsch Sequenzrisiko. Wer in einer frühen Verlustphase gleichzeitig Geld aus seinem Portfolio entnehmen muss, verkauft Anlagen zu tiefen Kursen. Dieses Kapital fehlt beim späteren Wiederaufschwung.

Das ist eine der Eigenheiten des Investierens nach der Pensionierung: Während der Ansparphase kann ein Börsencrash unangenehm sein. Während der Entnahmephase kann der Zeitpunkt eines Börsencrashs zusätzlich darüber entscheiden, wie lange das Vermögen reicht.

Der Durchschnitt verschweigt die Reihenfolge.

Sind 4 Prozent also zu viel?

Nicht zwingend. Aber genauso wenig sind 4 Prozent automatisch richtig.

Wer mit 65 pensioniert wird und neben dem Anlagevermögen über solide AHV- und Renteneinkünfte verfügt, befindet sich in einer anderen Situation als jemand, der mit 58 aus dem Erwerbsleben aussteigt und einen grossen Teil seiner Lebenshaltungskosten aus dem Portfolio finanzieren muss.

Auch die Vermögensstruktur spielt eine Rolle. Ein Portfolio mit hohem Aktienanteil hat langfristig höhere Renditechancen, schwankt aber stärker. Ein sehr defensives Portfolio schwankt weniger, kann dafür Mühe haben, nach Inflation, Kosten und Entnahmen genügend Rendite zu erwirtschaften.

Wer vorsichtiger planen möchte, kann beispielsweise mit einer anfänglichen Entnahme von 3 Prozent rechnen. Mehr dazu in unserem Glossar zur 3-Prozent-Regel.

Konservativer bedeutet allerdings nicht automatisch besser.

Denn auch zu wenig auszugeben hat einen Preis. Man verzichtet möglicherweise während Jahrzehnten auf Lebensqualität, obwohl genügend Vermögen vorhanden wäre.

Das Ziel einer guten Pensionsplanung ist nicht, mit 95 möglichst reich zu sterben.

Es ist, das vorhandene Vermögen vernünftig über das eigene Leben zu verteilen.

Eine starre Regel für ein bewegliches Leben?

Hier liegt eine der grössten Schwächen der klassischen 4-Prozent-Regel.

Das Leben verläuft nicht linear.

Vielleicht reisen Sie in den ersten zehn Jahren nach der Pensionierung mehr. Später sinken diese Ausgaben. Dafür können Gesundheits- oder Pflegekosten steigen. Vielleicht verkaufen Sie eine Immobilie, erhalten eine Erbschaft oder unterstützen Ihre Kinder.

Auch die Finanzmärkte entwickeln sich nicht jedes Jahr mit einem sauberen Durchschnitt von beispielsweise 5 Prozent.

Warum sollte also ausgerechnet Ihre Entnahme jedes Jahr stur demselben Schema folgen?

Eine Alternative sind dynamische Entnahmestrategien, häufig auch Guardrail-Strategien genannt. Dabei definieren Sie Leitplanken. Entwickelt sich das Portfolio sehr gut, entsteht mehr Spielraum. Fällt das Vermögen deutlich, wird der Bezug vorübergehend reduziert.

Das ist weniger elegant als eine einzige magische Zahl. Dafür ähnelt es mehr dem echten Leben.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet die Funktionsweise solcher Leitplanken im Descartes-Glossar unter Guardrail-Strategien.

Wie viel Vermögen brauchen Sie für Ihre Pensionierung?

Die 4-Prozent-Regel lässt sich auch rückwärts rechnen.

Angenommen, Sie möchten nach Ihrer Pensionierung CHF 8'000 pro Monat zur Verfügung haben. AHV und Pensionskassenrente decken zusammen CHF 5'000.

Es bleibt eine Lücke von CHF 3'000 pro Monat beziehungsweise CHF 36'000 pro Jahr.

Bei einer anfänglichen Entnahmerate von 4 Prozent entspricht dies einem benötigten Anlagevermögen von ungefähr CHF 900'000.

Bei 3 Prozent wären es CHF 1,2 Millionen.

Das ist ein Unterschied von CHF 300'000 – nur aufgrund einer einzigen Annahme.

Genau deshalb sollte die Frage nicht lauten:

«Gilt die 4-Prozent-Regel?»

Die bessere Frage lautet:

«Welche Entnahmerate passt zu meiner Situation?»

Rente oder Kapital verändert die Rechnung

In der Schweiz kommt eine Besonderheit hinzu: Bei der Pensionierung stellt sich häufig die Frage, ob das Guthaben der Pensionskasse als lebenslange Rente, als Kapital oder als Kombination bezogen werden soll.

Eine Rente verschiebt einen Teil des Langlebigkeits- und Anlagerisikos zur Pensionskasse. Kapital bietet dagegen mehr Flexibilität, verlangt aber eine eigene Anlagestrategie und einen vernünftigen Entnahmeplan.

Die beiden Entscheidungen gehören deshalb zusammen.

Wer einen grossen Teil seines Lebensbedarfs bereits mit AHV und Pensionskassenrente deckt, kann mit dem verbleibenden Anlagevermögen möglicherweise flexibler umgehen. Wer sich einen grossen Teil des Pensionskassenvermögens auszahlen lässt, muss dagegen genauer planen, wie daraus über Jahrzehnte Einkommen entstehen soll.

Ein strukturierter Entnahmeplan kann dabei eine Alternative zu einer starren Rentenlösung sein.

Die Frage Rente oder Kapital ist damit nicht nur eine Frage der erwarteten Rendite. Sie ist auch eine Frage davon, welches Risiko Sie selbst tragen möchten.

Das Geld muss nach 65 nicht plötzlich aufhören zu arbeiten

Ein häufiger Denkfehler bei der Pensionierung besteht darin, das gesamte Vermögen so zu behandeln, als würde es morgen benötigt.

Das stimmt selten.

Einen Teil brauchen Sie vielleicht in den nächsten zwölf Monaten. Einen anderen Teil erst in fünf Jahren. Und weiteres Kapital möglicherweise erst mit 80 oder 85.

Diese unterschiedlichen Zeithorizonte lassen sich in der Vermögensplanung nutzen.

Der erste Topf dient der Liquidität: Geld für kurzfristige Ausgaben und Reserven. Der zweite Teil des Vermögens kann für mittelfristige Entnahmen mit geringeren Schwankungen strukturiert werden. Der dritte Teil bleibt langfristig investiert und hat entsprechend mehr Zeit, Marktschwankungen auszusitzen.

Der entscheidende Gedanke dahinter:

Auch mit 65 kann ein Teil Ihres Geldes noch einen Anlagehorizont von 20 Jahren haben.

Mit der Pensionierung endet Ihr Erwerbsleben. Ihr Anlagehorizont nicht.

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Und was passiert mit Säule 3a und Freizügigkeitsgeldern?

Auch Vorsorgegelder verschwinden mit der Pensionierung nicht einfach aus der finanziellen Planung.

Nach dem Bezug stellt sich die nächste Frage: Was geschieht mit dem Kapital?

Wer das Geld kurzfristig benötigt, sollte anders investieren als jemand, der einen Anlagehorizont von 15 oder 20 Jahren hat. Gerade grössere Vorsorgevermögen sollten deshalb nicht erst am Tag der Pensionierung neu strukturiert werden.

Das gilt besonders dann, wenn ein grosser Teil des Vermögens bis kurz vor dem Bezug investiert bleibt. Ein Börsenrückgang unmittelbar vor dem geplanten Verkauf kann unangenehm sein.

Die Entnahmeplanung beginnt deshalb idealerweise vor der ersten Entnahme.

Das psychologische Problem wird oft unterschätzt

Jahrzehntelang lautet die finanzielle Botschaft: sparen, investieren, Vermögen aufbauen.

Und dann kommt die Pensionierung und plötzlich soll man genau das Gegenteil tun. Vermögen abbauen.

Das fällt vielen Menschen schwerer als erwartet. Selbst Personen mit beträchtlichem Vermögen haben teilweise Angst, zu viel auszugeben und später nicht mehr genügend Geld zu haben.

Das Problem ist damit nicht nur mathematisch. Es ist auch psychologisch.

Im Beitrag Angst vor Kapitalverzehr in der Pensionierung gehen wir ausführlicher darauf ein, weshalb diese Unsicherheit entsteht und wie Liquiditätsreserven, planbare Einkommen und dynamische Entnahmen helfen können.

Eine gute Finanzplanung soll schliesslich nicht dazu führen, dass Sie Ihr Vermögen täglich kontrollieren.

Sondern dazu, dass Sie es nicht müssen.

Die 4-Prozent-Regel ist ein Startpunkt. Kein Autopilot.

Die grosse Stärke der 4-Prozent-Regel ist ihre Einfachheit.

Sie übersetzt ein abstraktes Vermögen in eine verständliche Grössenordnung für ein jährliches Einkommen. CHF 1 Million Vermögen klingt beeindruckend. CHF 40'000 jährliche Entnahme sagt wesentlich mehr darüber aus, welchen Lebensstandard dieses Vermögen finanzieren kann.

Ihre Schwäche ist dieselbe: die Einfachheit.

Eine reale Pensionierung kennt Steuern, Inflation, Börsencrashs, unterschiedliche Lebenserwartungen, Immobilien, AHV, Pensionskassen, Säule 3a, Freizügigkeitsvermögen, Erbschaften – und gelegentlich auch den Wunsch, das Geld tatsächlich zu geniessen.

Deshalb mögen wir die 4-Prozent-Regel. Aber wir würden ihr nicht blind vertrauen.

Nutzen Sie sie als erste Orientierung. Rechnen Sie verschiedene Szenarien durch. Berücksichtigen Sie Ihre planbaren Einkommen. Prüfen Sie, wie Ihr Portfolio auf schlechte Börsenjahre reagieren würde. Und definieren Sie bereits vor der Pensionierung, wann Sie Ihre Entnahmen erhöhen oder reduzieren würden.

Eine gute Entnahmestrategie beantwortet nämlich nicht nur die Frage:

«Reicht mein Geld?»

Sondern auch die angenehmere:

«Wie viel davon darf ich guten Gewissens ausgeben?»

FAQ zur 4-Prozent-Regel

Wie funktioniert die 4-Prozent-Regel?

Im ersten Jahr der Pensionierung werden 4 Prozent des dafür vorgesehenen Anlagevermögens entnommen. In den Folgejahren wird dieser anfängliche Frankenbetrag grundsätzlich an die Inflation angepasst. Die 4 Prozent werden also nicht jedes Jahr neu auf den aktuellen Portfoliowert angewendet.

Wie viel Vermögen brauche ich bei der 4-Prozent-Regel?

Das lässt sich näherungsweise berechnen, indem der jährlich benötigte Betrag durch 4 Prozent geteilt wird. Wer beispielsweise CHF 40'000 pro Jahr aus dem Vermögen finanzieren möchte, kommt auf CHF 1 Million. Bei CHF 60'000 sind es CHF 1,5 Millionen. AHV, Pensionskassenrente und andere Einkommen reduzieren den Betrag, der aus dem Anlagevermögen finanziert werden muss.

Ist die 4-Prozent-Regel auch für die Schweiz geeignet?

Als Orientierung ja, als starre Regel nein. Die zugrunde liegenden Untersuchungen basieren auf historischen US-Kapitalmarktdaten. Für die persönliche Planung in der Schweiz müssen unter anderem AHV, Pensionskasse, Steuern, Säule 3a, Anlagestrategie, Kosten und der individuelle Anlagehorizont berücksichtigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen der 3- und der 4-Prozent-Regel?

Eine anfängliche Entnahme von 3 Prozent ist vorsichtiger und benötigt entsprechend mehr Kapital für dasselbe Einkommen. Wer CHF 40'000 pro Jahr finanzieren möchte, benötigt bei 4 Prozent rechnerisch CHF 1 Million, bei 3 Prozent rund CHF 1,33 Millionen.

Was passiert mit der 4-Prozent-Regel bei einem Börsencrash?
Besonders problematisch können starke Kursverluste unmittelbar nach der Pensionierung sein. Werden gleichzeitig Anlagen verkauft, fehlt dieses Kapital bei einer späteren Markterholung. Dieses sogenannte Sequenzrisiko ist ein Grund, weshalb dynamische Entnahmestrategien sinnvoller sein können als eine völlig starre Regel.

Ist eine dynamische Entnahmestrategie besser als die 4-Prozent-Regel?

Nicht grundsätzlich. Sie ist aber flexibler. Bei sogenannten Guardrail-Strategien werden Entnahmen abhängig von der Entwicklung des Vermögens angepasst. Läuft das Portfolio gut, entsteht mehr Spielraum. Nach starken Verlusten können die Entnahmen vorübergehend reduziert werden.

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Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Vorsorgeberatung dar. Annahmen und Faustregeln wie die 4-Prozent-Regel beruhen auf historischen Daten und können zukünftige Entwicklungen nicht vorhersagen. Welche Entnahmestrategie geeignet ist, hängt unter anderem von der persönlichen Vermögens-, Vorsorge-, Steuer- und Lebenssituation ab.