Inheritocracy: Wenn die Bank of Mum and Dad über Vermögen mitentscheidet

Die einen beginnen ihren Vermögensaufbau mit dem ersten Lohn. Die anderen etwas früher. Zum Beispiel mit 100'000 Franken von den Eltern für das Eigenheim. Oder mit einem zinslosen Darlehen. Einem vorgezogenen Erbe. Einer Schenkung. Oder schlicht mit der Gewissheit, dass im finanziellen Notfall jemand einspringen kann.

Willkommen bei der Bank of Mum and Dad.

Dahinter steckt ein grösseres gesellschaftliches Thema: Wenn Vermögen zunehmend von einer Generation an die nächste weitergegeben wird, entscheidet nicht mehr nur das eigene Einkommen darüber, welche finanziellen Möglichkeiten jemand hat.

Dafür hat sich der Begriff Inheritocracy etabliert.

Er beschreibt eine Gesellschaft, in der Erbschaften und familiäres Vermögen einen zunehmenden Einfluss auf wirtschaftliche Chancen haben.

Für die persönliche Finanzplanung ergeben sich daraus zwei unterschiedliche Fragen.

Was kann ich tun, wenn ich nicht mit einem Erbe rechnen kann?

Und ebenso wichtig:

Wie gehe ich sinnvoll mit familiärer Unterstützung um, wenn ich sie erhalte?

Denn auch geschenktes Geld trifft nicht automatisch gute Entscheidungen.

Kurz zusammengefasst

  • Inheritocracy beschreibt eine Gesellschaft, in der Erbschaften und familiäres Vermögen wirtschaftliche Chancen zunehmend beeinflussen.

  • Die «Bank of Mum and Dad» umfasst finanzielle Unterstützung der Eltern, etwa durch Schenkungen, Darlehen, Erbvorbezüge oder Hilfe beim Immobilienkauf.

  • Wer keine familiäre Unterstützung erhält, kann Vermögen trotzdem systematisch aufbauen. Besonders wichtig sind Sparquote, Zeit, Investieren und der Zinseszinseffekt.

  • Ein früher Start kann fehlendes Startkapital teilweise kompensieren, weil langfristiges Investieren dem Kapital mehr Zeit zum Wachsen gibt.

  • Wer Geld von den Eltern erhält, sollte Schenkung, Darlehen und Erbvorbezug klar unterscheiden und steuerliche sowie erbrechtliche Konsequenzen berücksichtigen.

  • Finanzielle Unterstützung ist kein Ersatz für eine Anlagestrategie. Auch geerbtes oder geschenktes Vermögen sollte zu den eigenen Zielen, dem Anlagehorizont und der Risikofähigkeit passen.

  • Eltern können Kindern nicht nur durch eine spätere Erbschaft helfen. Frühzeitiges Anlegen für Kinder kann den langen Anlagehorizont nutzen.

  • Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet letztlich, die eigene Planung nicht davon abhängig zu machen, ob und wann Vermögen von der vorherigen Generation kommt.

Was bedeutet Inheritocracy?

Der Begriff verbindet die englischen Wörter «inherit» – erben – und «-cracy» – Herrschaft beziehungsweise Herrschaftsform.

Bekannt gemacht wurde er unter anderem durch den britischen Autor Adrian Wooldridge, der sich mit der Entwicklung von Meritokratie und gesellschaftlicher Mobilität beschäftigt.

Die Idee dahinter ist einfach: In einer Meritokratie sollen Leistung, Fähigkeiten und Einsatz die wirtschaftlichen Möglichkeiten eines Menschen wesentlich bestimmen.

In einer Inheritocracy gewinnt dagegen die Frage an Bedeutung: In welche Familie wurde ich geboren?

Das bedeutet nicht, dass Einkommen, Ausbildung oder beruflicher Erfolg plötzlich irrelevant wären.

Aber zwei Personen mit demselben Einkommen können finanziell sehr unterschiedliche Ausgangslagen haben.

Die eine muss zuerst einen Notgroschen aufbauen und Eigenkapital ansparen.

Die andere erhält das Eigenkapital für die erste Wohnung von den Eltern.

Gleicher Lohn.

Andere Startlinie.

Was ist die Bank of Mum and Dad?

Die Bank of Mum and Dad ist natürlich keine Bank.

Sie verlangt normalerweise keine E-Banking-App und hat erstaunlich flexible Öffnungszeiten.

Gemeint ist die finanzielle Unterstützung von Kindern durch ihre Eltern.

Diese kann sehr unterschiedlich aussehen: Eine Schenkung. Ein privates Darlehen. Ein Erbvorbezug. Eine Bürgschaft. Unterstützung während der Ausbildung. Kapital für eine Unternehmensgründung. Oder Hilfe beim Kauf von Wohneigentum.

Gerade beim Immobilienkauf kann familiäres Vermögen einen grossen Unterschied machen.

Denn selbst ein gutes Einkommen löst das Eigenkapitalproblem nicht automatisch.

Wer die nötigen Mittel bereits von der Familie erhält, kann möglicherweise Jahre früher Wohneigentum erwerben als jemand, der das gesamte Eigenkapital selbst ansparen muss.

Warum werden Erbschaften für den Vermögensaufbau so wichtig?

Vermögen hat eine Eigenschaft, die Einkommen nicht im gleichen Ausmass besitzt: Es kann weitergegeben werden.

Und danach weiterarbeiten.

Wer früh Kapital erhält und dieses langfristig investiert, profitiert nicht nur vom ursprünglichen Betrag, sondern potenziell auch jahrzehntelang von dessen Rendite und dem Zinseszinseffekt.

Dadurch kann aus einem anfänglichen Vermögensunterschied über Jahrzehnte ein deutlich grösserer Unterschied entstehen.

Zeit ist beim Investieren ein mächtiger Multiplikator.

Das gilt für selbst verdientes Geld. Und leider auch für Startvorteile.

Bedeutet das, dass Vermögensaufbau ohne Erbe kaum noch möglich ist?

Nein.

Aber es wäre ebenso falsch zu behaupten, die Ausgangslage spiele keine Rolle. 100'000 Franken Startkapital sind 100'000 Franken Startkapital. Motivationssprüche verzinsen sich bekanntlich eher schlecht. Wer ohne familiäres Vermögen startet, muss deshalb andere Hebel konsequenter nutzen.

Dazu gehören insbesondere Einkommen, Sparquote, Anlagehorizont und Rendite.

Der wichtigste Faktor wird dabei häufig unterschätzt:

Zeit.

Wer früh beginnt, regelmässig zu investieren, muss nicht denselben Betrag aus eigener Tasche einzahlen, den das Vermögen später erreicht.

Ein Teil des langfristigen Vermögensaufbaus kann durch Rendite entstehen.

Genau deshalb ist der Zinseszinseffekt über lange Zeiträume so relevant.

Der wichtigste Schritt: Nicht auf das Erbe planen

Ein mögliches zukünftiges Erbe sollte aus unserer Sicht kein Fundament der eigenen Finanzplanung sein. Denn Zeitpunkt und Höhe sind unsicher. Eltern leben möglicherweise länger als erwartet. Pflegekosten können Vermögen reduzieren. Immobilienpreise verändern sich. Familienverhältnisse ebenfalls.

Und vielleicht möchten die Eltern ihr Vermögen schlicht selbst geniessen. Was ihnen durchaus gegönnt sei.

Eine robuste Finanzplanung sollte deshalb grundsätzlich auch dann funktionieren, wenn kein Erbe kommt.

Kommt später doch Vermögen hinzu, verbessert sich die Ausgangslage.

Das ist angenehmer als die umgekehrte Überraschung.

Wie baut man Vermögen ohne Bank of Mum and Dad auf?

Der Prozess ist weniger spektakulär als eine grosse Erbschaft. Dafür lässt er sich beeinflussen.

Am Anfang steht die finanzielle Stabilität.

Wer regelmässig mehr ausgibt als einnimmt, kann langfristig kaum Vermögen aufbauen. Ein realistisches Budget und eine ausreichende Liquiditätsreserve schaffen deshalb die Grundlage.

Danach wird die Sparquote wichtig.

Nicht jeder kann 20 oder 30 Prozent des Einkommens sparen. Entscheidend ist zunächst, überhaupt regelmässig einen Betrag zurückzulegen und diesen mit steigendem Einkommen nach Möglichkeit zu erhöhen.

Der nächste Schritt ist das Investieren.

Geld, das über viele Jahre nicht benötigt wird, muss nicht zwingend auf dem Sparkonto bleiben. Eine breit diversifizierte Anlagestrategie kann langfristig höhere Renditechancen bieten – verbunden mit entsprechenden Risiken und Kursschwankungen.

Besonders einfach lässt sich regelmässiges Investieren mit einem Sparplan automatisieren.

Damit wird Vermögensaufbau weniger zu einer monatlichen Willensfrage.

Das Geld wird investiert.

Der Alltag kann sich wieder anderen Problemen widmen.

Warum ist der Anlagehorizont so wichtig?

Wer mit 25 beginnt, Vermögen für ein langfristiges Ziel aufzubauen, hat einen anderen Vorteil als jemand, der erst mit 50 beginnt.

Nicht zwingend mehr Einkommen.

Sondern mehr Zeit.

Je länger der Anlagehorizont ist, desto länger kann investiertes Kapital potenziell Rendite erwirtschaften.

Das macht frühes Investieren gerade für Menschen ohne grosses Startkapital interessant.

Ein kleines Vermögen mit viel Zeit kann langfristig relevanter werden als ein deutlich grösserer Betrag, der erst spät investiert wird.

Natürlich ist Rendite nie garantiert.

Aber Zeit lässt sich später nicht nachkaufen.

Säule 3a oder freies Vermögen?

Für Erwerbstätige in der Schweiz ist die Säule 3a häufig ein sinnvoller Bestandteil des langfristigen Vermögensaufbaus.

Einzahlungen können im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Das Kapital ist dafür grundsätzlich bis zu einem gesetzlich vorgesehenen Bezugsgrund gebunden.

Freies Vermögen bietet mehr Flexibilität.

Es kann beispielsweise für Wohneigentum, eine längere Auszeit oder andere finanzielle Ziele eingesetzt werden.

Die Frage lautet deshalb nicht zwingend:

Säule 3a oder freies Investieren?

Je nach finanzieller Situation können beide Bausteine unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Und wenn die Bank of Mum and Dad tatsächlich geöffnet hat?

Dann verändert sich die Frage.

Es geht nicht mehr darum, wie man fehlendes Startkapital kompensiert. Sondern darum, wie man erhaltenes Kapital sinnvoll einsetzt.

Eine Schenkung von 100'000 Franken ist noch keine Anlagestrategie. Ein Erbvorbezug von 200'000 Franken auch nicht.

Bevor grössere Beträge investiert oder ausgegeben werden, sollten zunächst Zweck und Zeithorizont geklärt werden.

Soll das Geld in drei Jahren als Eigenkapital für eine Immobilie dienen?

Ist es für die Pensionierung gedacht?

Soll ein Teil als Reserve verfügbar bleiben?

Oder geht es um langfristigen Vermögensaufbau?

Das entspricht dem Grundgedanken des Goal-Based Investing:

Erst das Ziel. Dann die Strategie.

Nicht umgekehrt.

Schenkung, Darlehen oder Erbvorbezug?

Auch die Form der familiären Unterstützung ist wichtig.

Eine Schenkung muss grundsätzlich nicht zurückbezahlt werden.

Bei einem Darlehen bestehen dagegen Verpflichtungen zwischen Eltern und Kindern. Konditionen, Rückzahlung und allfällige Verzinsung sollten sauber dokumentiert werden.

Ein Erbvorbezug wiederum kann später bei der Erbteilung relevant werden.

Worin sich Erbvorbezug und Schenkung genau unterscheiden, erklärt unser Blog «Erbvorbezug oder Schenkung, was ist der Unterschied?».

Hinzu kommen mögliche steuerliche Unterschiede, die vom Wohnort und der konkreten Konstellation abhängen können.

Gerade bei grösseren Beträgen sollte deshalb nicht nur über die Anlage nachgedacht werden.

Auch steuerliche und erbrechtliche Fragen gehören auf den Tisch.

Familienfrieden ist schliesslich ebenfalls ein Vermögenswert.

Er steht nur selten im Depotauszug.

Sollten Eltern ihr Vermögen lieber früh weitergeben?

Nicht automatisch.

Eltern sollten zunächst ihre eigene finanzielle Sicherheit sicherstellen.

Dazu gehören die erwarteten Ausgaben im Ruhestand, Reserven für Unvorhergesehenes und mögliche Pflegekosten.

Vermögen frühzeitig weiterzugeben und später selbst auf finanzielle Unterstützung angewiesen zu sein, wäre eine eher ungünstige Form der Generationenplanung.

Wenn genügend Vermögen vorhanden ist, kann eine frühzeitige Übertragung aber Vorteile haben.

Kinder können das Kapital möglicherweise dann einsetzen, wenn es für sie besonders wertvoll ist – etwa für Ausbildung, Familiengründung oder Wohneigentum.

10'000 Franken mit 30 können im Leben eine andere Wirkung haben als 10'000 Franken mit 65.

Der richtige Zeitpunkt hängt deshalb ebenso von der finanziellen Situation der Eltern wie von jener der Kinder ab.

Eine Alternative: Vermögensaufbau für Kinder früh beginnen

Eltern müssen nicht bis zur Erbschaft warten, um ihren Kindern einen finanziellen Startvorteil zu ermöglichen.

Wer früh beginnt, regelmässig einen Betrag für ein Kind zu investieren, kann einen sehr langen Anlagehorizont nutzen.

Gerade über 15 oder 20 Jahre kann der Zinseszinseffekt eine wichtige Rolle spielen.

Entscheidend sind dabei nicht nur hohe Einmalbeträge.

Auch regelmässige kleinere Beiträge können langfristig Vermögen aufbauen.

Wie das funktioniert, erklären wir ausführlicher in unserem Beitrag zum langfristigen Anlegen für Kinder und in unserem Angebot Anlegen für Kinder.

Die Bank of Mum and Dad muss also nicht erst am Tag des Immobilienkaufs öffnen.

Sie kann sehr viel früher mit kleinen Einzahlungen anfangen.

Ist finanzielle Unabhängigkeit ohne Erbe realistisch?

Ja.

Aber finanzielle Unabhängigkeit bedeutet nicht, dass alle Menschen dieselben Voraussetzungen haben.

Wer Kapital erbt, hat einen realen finanziellen Vorteil.

Wer keines erbt, muss Vermögen stärker über Einkommen, Sparen und Investieren aufbauen.

Die gute Nachricht ist:

Diese Faktoren lassen sich zumindest teilweise beeinflussen.

Wie viel Sie erben, können Sie kaum steuern.

Wann Sie anfangen zu sparen schon eher.

Welche Sparquote Sie langfristig anstreben ebenfalls.

Und ob langfristig verfügbares Geld investiert wird oder jahrzehntelang unverzinst herumliegt, ist ebenfalls eine Entscheidung.

Finanzplanung kann ungleiche Startbedingungen nicht wegzaubern.

Sie kann aber helfen, aus der eigenen Ausgangslage möglichst viel zu machen.

Fazit: Herkunft beeinflusst die Startlinie – nicht jede finanzielle Entscheidung danach

Die Bank of Mum and Dad ist real.

Und Vermögensübertragungen zwischen Generationen beeinflussen, wann Menschen Wohneigentum erwerben, investieren oder andere finanzielle Ziele erreichen können.

Das sollte man weder dramatisieren noch schönreden.

Wer familiäre Unterstützung erhält, besitzt einen Vorteil.

Entscheidend ist, was daraus gemacht wird.

Wer keine solche Unterstützung erhält, hat einen schwierigeren Start – aber nicht automatisch keine Chance auf langfristigen Vermögensaufbau.

Regelmässiges Sparen, ein langer Anlagehorizont, eine passende Anlagestrategie und der Zinseszinseffekt können über Jahrzehnte viel bewirken.

Und für Eltern stellt sich eine zusätzliche Frage:

Muss Vermögen wirklich erst vererbt werden?

Oder kann ein Teil davon früher eingesetzt werden, wenn er für die nächste Generation einen grösseren Nutzen stiftet?

Die Herkunft bestimmt vielleicht die Startlinie. Die gesamte finanzielle Strecke schreibt sie nicht vor.

Häufige Fragen zu Inheritocracy und der Bank of Mum and Dad

Was bedeutet Inheritocracy?

Inheritocracy beschreibt eine Gesellschaft, in der Erbschaften und familiäres Vermögen einen zunehmenden Einfluss auf wirtschaftliche Chancen und Vermögensbildung haben. Der Begriff verbindet «inherit» für erben mit «-cracy».

Was bedeutet Bank of Mum and Dad?

Mit Bank of Mum and Dad ist die finanzielle Unterstützung von Kindern durch ihre Eltern gemeint. Dazu können Schenkungen, Darlehen, Erbvorbezüge, Bürgschaften oder finanzielle Hilfe beim Immobilienkauf gehören.

Kann man ohne Erbe Vermögen aufbauen?

Ja. Regelmässiges Sparen, langfristiges Investieren, steigendes Einkommen und ein langer Anlagehorizont können zum Vermögensaufbau beitragen. Ein Erbe oder familiäres Startkapital verschafft allerdings einen realen Vorteil, insbesondere wenn das Kapital früh zur Verfügung steht.

Sollte ich ein erwartetes Erbe in meine Finanzplanung einrechnen?

Ein mögliches Erbe sollte vorsichtig behandelt werden, da sowohl Zeitpunkt als auch Höhe unsicher sind. Eine robuste Finanzplanung sollte idealerweise auch ohne erwartete Erbschaft funktionieren.

Was ist besser: Schenkung oder Erbvorbezug?

Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Die rechtlichen, steuerlichen und erbrechtlichen Folgen hängen von der konkreten Situation und unter anderem vom Wohnort ab. Bei grösseren Vermögensübertragungen ist eine individuelle Prüfung sinnvoll.

Sollten Eltern ihren Kindern schon zu Lebzeiten Vermögen übertragen?

Das kann sinnvoll sein, wenn die eigene finanzielle Sicherheit der Eltern gewährleistet bleibt. Früh übertragenes Vermögen kann für Kinder beispielsweise bei Ausbildung, Wohneigentum oder langfristigem Vermögensaufbau einen grösseren Nutzen haben als eine spätere Erbschaft.

Wie können Eltern langfristig Vermögen für Kinder aufbauen?

Eine Möglichkeit besteht darin, früh mit regelmässigen Anlagen zu beginnen. Ein langer Anlagehorizont ermöglicht es, den potenziellen Zinseszinseffekt über viele Jahre zu nutzen. Die passende Strategie hängt vom Zeithorizont, den Zielen und der Risikofähigkeit ab.

Disclaimer: Dieser Blog dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine individuelle Anlage-, Finanz-, Steuer-, Rechts- oder Erbschaftsberatung dar. Steuerliche und erbrechtliche Folgen von Schenkungen, Darlehen, Erbvorbezügen und Erbschaften hängen von der individuellen Situation und den anwendbaren kantonalen und gesetzlichen Bestimmungen ab. Anlagen an den Finanzmärkten sind mit Risiken verbunden und können an Wert verlieren. Vergangene Renditen und beispielhafte Berechnungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Bei grösseren Vermögensübertragungen oder komplexen finanziellen, steuerlichen oder erbrechtlichen Fragestellungen sollten bei Bedarf qualifizierte Fachpersonen beigezogen werden.