Risiken beim Investieren: Welche Anlagerisiken gibt es und wie lassen sie sich
Welche Anlagerisiken gibt es und wie lassen sie sich reduzieren?
Investieren bietet Renditechancen – aber jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Kurse können schwanken, Unternehmen können zahlungsunfähig werden, Währungen können an Wert verlieren und Inflation kann die Kaufkraft des Vermögens reduzieren.
Anlagerisiken lassen sich nicht vollständig vermeiden. Sie können aber verstanden, bewusst gesteuert und teilweise durch Diversifikation reduziert werden. Entscheidend ist, eine Anlagestrategie zu wählen, deren Risiken zur eigenen Risikofähigkeit, Risikobereitschaft und zum Anlagehorizont passen.
Wer Risiken richtig einschätzt, muss sie deshalb nicht grundsätzlich vermeiden. Vielmehr geht es darum, nur jene Risiken einzugehen, die man finanziell tragen kann und persönlich tragen möchte.
Kurz zusammengefasst
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Rendite und Risiko gehören zusammen: Höhere Renditechancen gehen in der Regel mit höheren Risiken einher.
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Es gibt unterschiedliche Anlagerisiken: Dazu gehören unter anderem Markt-, Kredit-, Inflations-, Liquiditäts-, Währungs- und Konzentrationsrisiken.
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Diversifikation reduziert bestimmte Risiken: Eine breite Verteilung auf verschiedene Anlageklassen, Regionen, Branchen und Unternehmen kann insbesondere Konzentrations- und unternehmensspezifische Risiken reduzieren.
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Nicht jedes Risiko lässt sich wegdiversifizieren: Allgemeine Marktrisiken bleiben auch in einem breit diversifizierten Portfolio bestehen.
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Das passende Risiko ist individuell: Anlagehorizont, Risikofähigkeit und Risikobereitschaft bestimmen, welche Anlagestrategie geeignet ist.
Was bedeutet Risiko beim Investieren?
Risiko bedeutet beim Investieren grundsätzlich, dass sich der tatsächliche Wert oder die tatsächliche Rendite einer Anlage anders entwickelt als erwartet – bis hin zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.
Risiko zeigt sich aber nicht nur in Verlusten. Auch starke Kursschwankungen, mangelnde Liquidität, Inflation oder Veränderungen von Wechselkursen können das Anlageergebnis beeinflussen.
Ein häufig verwendetes Risikomass ist die Volatilität. Sie beschreibt, wie stark der Preis einer Anlage oder eines Portfolios im Zeitverlauf schwankt.
Volatilität ist jedoch nicht mit Risiko gleichzusetzen. Sie bildet lediglich eine bestimmte Dimension des Anlagerisikos ab.
1. Marktrisiko
Das Marktrisiko bezeichnet das Risiko, dass Anlagen aufgrund allgemeiner Entwicklungen an den Finanzmärkten an Wert verlieren.
Auslöser können beispielsweise eine Rezession, Zinsänderungen, geopolitische Ereignisse, Finanzkrisen oder Veränderungen der Erwartungen von Anlegerinnen und Anlegern sein.
Fallen die Aktienmärkte insgesamt, können deshalb auch wirtschaftlich gesunde Unternehmen deutlich an Wert verlieren.
Das Marktrisiko wird auch als systematisches Risiko bezeichnet. Es betrifft grosse Teile des Marktes und kann deshalb durch Diversifikation nicht vollständig beseitigt werden.
2. Konzentrationsrisiko
Wer einen grossen Teil seines Vermögens in einzelne Unternehmen, Branchen, Länder oder Anlageklassen investiert, geht ein Konzentrations- beziehungsweise Klumpenrisiko ein.
Ein Beispiel: Besteht ein Portfolio hauptsächlich aus Schweizer Aktien, hängt seine Entwicklung stark vom Schweizer Aktienmarkt und wenigen grossen Unternehmen ab.
Durch Diversifikation lässt sich dieses Risiko reduzieren. Dabei wird das Vermögen auf unterschiedliche Anlageklassen, Regionen, Branchen und Unternehmen verteilt.
Wichtig: Diversifikation kann Risiken reduzieren, aber Verluste nicht ausschliessen. Bei einem breiten Markteinbruch können auch diversifizierte Portfolios an Wert verlieren.
3. Kredit- und Ausfallrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr, dass ein Schuldner seinen finanziellen Verpflichtungen nicht oder nicht vollständig nachkommen kann.
Das betrifft beispielsweise Obligationen von Unternehmen oder Staaten.
Verschlechtert sich die Kreditwürdigkeit eines Schuldners, kann bereits vor einem tatsächlichen Zahlungsausfall der Marktwert seiner Obligationen sinken.
Im Extremfall kann ein Unternehmen zahlungsunfähig werden und Anlegerinnen und Anleger erhalten einen Teil ihres investierten Kapitals nicht zurück.
4. Zinsrisiko
Verändern sich die Marktzinsen, beeinflusst das insbesondere den Wert bestehender Obligationen.
Steigen die Zinsen, verlieren bereits ausgegebene Obligationen mit tieferen Zinsen typischerweise an Attraktivität und ihr Marktpreis kann sinken. Fallen die Zinsen, können bestehende Obligationen dagegen an Wert gewinnen.
Wie empfindlich eine Obligation auf Zinsänderungen reagiert, hängt unter anderem von ihrer Restlaufzeit und ihrer Duration ab.
Zinsänderungen können darüber hinaus Aktien, Immobilien und andere Anlageklassen beeinflussen.
5. Inflationsrisiko
Inflation reduziert die Kaufkraft des Geldes.
Erzielt eine Anlage beispielsweise eine Rendite von 1 Prozent, während die Preise im gleichen Zeitraum um 2 Prozent steigen, nimmt das Vermögen nominal zwar zu, seine reale Kaufkraft sinkt jedoch.
Das Inflationsrisiko ist deshalb gerade bei langfristigen Anlageentscheidungen relevant.
Auch Geld, das nicht investiert wird, ist nicht risikolos: Bleibt die Verzinsung dauerhaft unter der Inflation, verliert es real an Kaufkraft.
6. Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, eine Anlage nicht jederzeit oder nicht zu einem angemessenen Preis verkaufen zu können.
Bei sehr liquiden Anlagen existieren typischerweise viele Käufer und Verkäufer. Ein Verkauf ist dadurch meist schnell möglich.
Bei weniger liquiden Anlagen kann es dagegen schwieriger sein, einen Käufer zu finden. Wer kurzfristig verkaufen muss, muss unter Umständen einen deutlich tieferen Preis akzeptieren.
Liquiditätsrisiken können beispielsweise bei bestimmten Immobilienanlagen, kleineren Aktien, einzelnen Obligationen oder alternativen Anlagen eine grössere Rolle spielen.
7. Währungsrisiko
Wer in Anlagen investiert, die in einer anderen Währung als der eigenen Referenzwährung notieren, ist Wechselkursschwankungen ausgesetzt.
Investiert eine Schweizer Anlegerin beispielsweise in US-Aktien und verliert der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken an Wert, kann dies die in Franken gemessene Rendite reduzieren – selbst wenn der Kurs der Aktie in US-Dollar gestiegen ist.
Umgekehrt können Wechselkursbewegungen die Rendite auch positiv beeinflussen.
Das Währungsrisiko ist deshalb ein wichtiger Bestandteil international diversifizierter Portfolios.
8. Politisches und geopolitisches Risiko
Politische Entscheidungen und geopolitische Ereignisse können Finanzmärkte erheblich beeinflussen.
Dazu gehören beispielsweise:
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Kriege und geopolitische Konflikte
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Sanktionen
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Handelsbeschränkungen
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regulatorische Veränderungen
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politische Instabilität
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Änderungen der Steuer- oder Wirtschaftspolitik
Solche Ereignisse können einzelne Unternehmen, Branchen, Länder oder ganze Kapitalmärkte betreffen.
Eine breite geografische Diversifikation kann bestimmte länderspezifische Risiken reduzieren. Globale politische und wirtschaftliche Risiken lassen sich dagegen nicht vollständig vermeiden.
9. Verhaltensrisiko: Wenn Anleger selbst zum Risiko werden
Nicht jedes Anlagerisiko entsteht am Kapitalmarkt.
Auch das eigene Verhalten kann die langfristige Rendite beeinflussen.
In stark steigenden Märkten besteht beispielsweise die Gefahr, aus Angst etwas zu verpassen zu spät einzusteigen. Bei starken Kursverlusten verkaufen Anlegerinnen und Anleger dagegen möglicherweise aus Angst – und realisieren Verluste.
Weitere typische Verhaltensmuster sind:
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häufiges Umschichten
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kurzfristiges Market Timing
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übermässiges Vertrauen in einzelne Anlagen
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Entscheidungen aufgrund vergangener Renditen
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emotionale Reaktionen auf Marktnachrichten
Eine klar definierte langfristige Anlagestrategie kann helfen, solche Entscheidungen zu reduzieren.
Welche Risiken lassen sich durch Diversifikation reduzieren?
Nicht alle Risiken reagieren gleich auf Diversifikation.
Unternehmens-, Branchen- und Konzentrationsrisiken können durch eine breite Streuung des Vermögens reduziert werden.
Allgemeine Marktrisiken lassen sich dagegen nicht vollständig wegdiversifizieren. Wenn beispielsweise die weltweiten Aktienmärkte deutlich fallen, kann auch ein global diversifiziertes Aktienportfolio an Wert verlieren.
In der Finanztheorie wird deshalb zwischen systematischem Risiko und unsystematischem Risiko unterschieden.
Das unsystematische Risiko betrifft einzelne Unternehmen, Branchen oder andere spezifische Anlagen und lässt sich durch Diversifikation reduzieren.
Das systematische Risiko betrifft dagegen den gesamten Markt oder grosse Teile davon und bleibt grundsätzlich bestehen.
«Leute, die jedes Risiko scheuen, gehen das grösste Risiko ein.»
George Kennan
Wie kann ich mein Risiko beim Investieren reduzieren?
Risiko lässt sich nicht eliminieren. Es lässt sich aber bewusst steuern.
1. Breit diversifizieren
Verteilen Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Anlageklassen, Regionen, Branchen und Unternehmen.
Eine breite Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Anlagen.
2. Anlagehorizont berücksichtigen
Je nachdem, wann Sie das investierte Kapital wieder benötigen, können Sie unterschiedlich starke Wertschwankungen tragen.
Ein langer Anlagehorizont kann mehr Zeit bieten, zwischenzeitliche Marktrückgänge auszusitzen. Ein kurzer Anlagehorizont verlangt dagegen häufig eine andere Risikostruktur.
3. Risikofähigkeit bestimmen
Die Risikofähigkeit beschreibt, wie viel finanzielles Risiko Sie objektiv tragen können.
Dabei spielen unter anderem Vermögen, Einkommen, finanzielle Verpflichtungen und Anlagehorizont eine Rolle.
4. Risikobereitschaft einschätzen
Die Risikobereitschaft beschreibt, wie viel Risiko Sie persönlich eingehen möchten.
Eine Anlagestrategie kann finanziell tragbar sein und trotzdem nicht zur eigenen Persönlichkeit passen.
Wer bei einem Kursverlust von 20 Prozent nicht mehr ruhig schlafen kann, sollte diesen Umstand bei der Wahl der Anlagestrategie berücksichtigen.
5. Asset Allocation bewusst wählen
Die Aufteilung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageklassen wird als Asset Allocation bezeichnet.
Sie bestimmt wesentlich, welchen Risiken und Renditechancen ein Portfolio ausgesetzt ist.
Eine höhere Aktienquote bedeutet beispielsweise typischerweise höhere langfristige Renditechancen, gleichzeitig aber stärkere Wertschwankungen.
6. Portfolio regelmässig überprüfen
Durch unterschiedliche Marktentwicklungen können sich die Gewichtungen eines Portfolios mit der Zeit verändern.
Ein regelmässiges Rebalancing kann dazu beitragen, das Portfolio wieder an die ursprünglich definierte Anlagestrategie anzunähern.
Ist Investieren ohne Risiko möglich?
Nein. Eine vollständig risikofreie Geldanlage gibt es in der Praxis nicht.
Auch vermeintlich sehr sichere Anlagen sind bestimmten Risiken ausgesetzt. Bargeld und Kontoguthaben können beispielsweise real durch Inflation an Kaufkraft verlieren. Obligationen sind unter anderem Kredit- und Zinsrisiken ausgesetzt. Aktien unterliegen stärkeren Marktschwankungen.
Entscheidend ist deshalb nicht, jedes Risiko zu vermeiden.
Die wichtigere Frage lautet:
Welche Risiken kann und will ich eingehen, um meine finanziellen Ziele zu erreichen?
Risiko und Rendite: Warum höhere Chancen mit höheren Risiken verbunden sind
Rendite und Risiko stehen grundsätzlich in einem Zusammenhang.
Anlegerinnen und Anleger erwarten für das Eingehen höherer Risiken eine entsprechende Renditechance. Eine höhere erwartete Rendite ist jedoch keine Garantie für eine tatsächlich höhere Rendite.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Eine risikoreichere Anlage kann langfristig höhere Erträge ermöglichen – sie kann aber auch stärkere Verluste verursachen.
Deshalb sollte eine Anlagestrategie nicht danach gewählt werden, welche theoretisch die höchste Rendite verspricht, sondern danach, welches Verhältnis zwischen Renditechance und Risiko zur persönlichen Situation passt.
Wie geht Descartes mit Anlagerisiken um?
Bei Descartes bildet das persönliche Anlage- und Risikoprofil die Grundlage der Anlagestrategie.
Dabei werden insbesondere die Risikofähigkeit – also wie viel Risiko eine Person aufgrund ihrer finanziellen Situation und ihres Anlagehorizonts tragen kann – sowie die Risikobereitschaft berücksichtigt.
Auf dieser Basis wird eine Anlagestrategie gewählt, die zum individuellen Risikoprofil passt.
Die Portfolios werden diversifiziert aufgebaut und im Rahmen der gewählten Anlagestrategie laufend überwacht.
Mehr über die Vermögensverwaltung erfahren Sie unter Investieren mit Descartes.
Wie unterschiedliche Anlagestrategien funktionieren, erklären wir im Beitrag Welche Anlagestrategie soll ich wählen?.
Häufige Fragen zu Risiken beim Investieren
Welche Risiken gibt es beim Investieren?
Zu den wichtigsten Anlagerisiken gehören Marktrisiko, Konzentrationsrisiko, Kreditrisiko, Zinsrisiko, Inflationsrisiko, Liquiditätsrisiko, Währungsrisiko sowie politische und geopolitische Risiken. Zusätzlich kann das eigene Anlageverhalten das langfristige Ergebnis beeinflussen.
Kann ich beim Investieren mein gesamtes Geld verlieren?
Das hängt von der Anlage ab. Bei einzelnen Aktien oder anderen Anlagen kann im Extremfall ein Totalverlust möglich sein. Bei einem breit diversifizierten Portfolio wird das Risiko auf viele Anlagen verteilt, Verluste sind aber weiterhin möglich.
Was ist das grösste Risiko beim Investieren?
Es gibt kein einzelnes grösstes Risiko für alle Anlegerinnen und Anleger. Welche Risiken besonders relevant sind, hängt von Anlageklasse, Portfolio, Anlagehorizont und persönlicher finanzieller Situation ab.
Kann Diversifikation Verluste verhindern?
Nein. Diversifikation kann insbesondere unternehmens-, branchen- und anlagenspezifische Risiken reduzieren, aber Verluste nicht verhindern. Allgemeine Marktrisiken bleiben auch bei einem breit diversifizierten Portfolio bestehen.
Sind Aktien riskanter als Obligationen?
Aktien weisen typischerweise stärkere Kursschwankungen auf als hochwertige Obligationen. Das tatsächliche Risiko hängt jedoch von der konkreten Anlage ab. Eine Obligation eines finanziell schwachen Schuldners kann beispielsweise erhebliche Kreditrisiken aufweisen.
Ist es riskant, nicht zu investieren?
Auch Nicht-Investieren kann Risiken mit sich bringen. Liegt Geld langfristig unverzinst oder mit einer Verzinsung unterhalb der Inflation, verliert es real an Kaufkraft. Ob und wie stark investiert werden sollte, hängt jedoch von der individuellen finanziellen Situation und dem Anlagehorizont ab.
Wie finde ich heraus, welches Risiko zu mir passt?
Dafür sollten insbesondere Risikofähigkeit, Risikobereitschaft und Anlagehorizont betrachtet werden. Daraus lässt sich ein Risikoprofil ableiten, das als Grundlage für die Wahl einer passenden Anlagestrategie dienen kann.
Fazit: Risiken verstehen statt vermeiden
Investieren ohne Risiko gibt es nicht. Entscheidend ist deshalb, Risiken zu verstehen und bewusst zu steuern. Diversifikation kann bestimmte Risiken reduzieren, ein geeigneter Anlagehorizont kann helfen, kurzfristige Schwankungen einzuordnen, und eine zum persönlichen Risikoprofil passende Asset Allocation verhindert, dass unnötig hohe Risiken eingegangen werden.
Eine gute Anlagestrategie versucht nicht, jedes Risiko zu eliminieren. Sie bringt Renditechancen und Risiken in ein Verhältnis, das zu den persönlichen finanziellen Zielen, zur Risikofähigkeit und zur Risikobereitschaft passt.
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