Bitcoin in der strategischen Asset Allocation: Warum Descartes auf eine kleine Beimischung setzt
Bitcoin und Minimum Risk. Auf den ersten Blick klingt das ungefähr so harmonisch wie Espresso kurz vor dem Schlafengehen.
Bitcoin gehört schliesslich zu den volatileren Anlageklassen. Minimum Risk verfolgt dagegen das Ziel, Risiken innerhalb des Aktienportfolios systematisch zu reduzieren.
Warum kombiniert Descartes also beides?
Weil das Risiko einer einzelnen Anlage nicht dasselbe ist wie ihr Beitrag zum Risiko eines gesamten Portfolios.
Genau hier beginnt Asset Allocation.
Bei Descartes wird Bitcoin deshalb nicht als Ersatz für Aktien, Obligationen oder andere traditionelle Anlagen eingesetzt. Im Anlagemodell Minimum Risk BTC ergänzt eine bewusst begrenzte Bitcoin-Position ein breit diversifiziertes, risikooptimiertes Portfolio.
Je nach Risikoprofil beträgt die Bitcoin-Allokation zwischen 1 und maximal 5%.
Die Idee dahinter ist nicht:
Bitcoin wird steigen. Also kaufen wir Bitcoin.
Sondern:
Kann eine kleine Bitcoin-Position das Rendite-Risiko-Profil eines diversifizierten Portfolios sinnvoll ergänzen?
Das ist eine wesentlich interessantere Frage.
Kurz zusammengefasst
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Descartes setzt Bitcoin nicht als eigenständige Spekulation, sondern als begrenzte Beimischung innerhalb des Anlagemodells Minimum Risk BTC ein.
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Die Bitcoin-Allokation beträgt je nach Risikoprofil zwischen 1 und maximal 5%.
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Grundlage bleibt ein breit diversifiziertes Portfolio mit einem systematischen Minimum-Risk-Ansatz.
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Bitcoin weist ein eigenständiges Rendite- und Risikoprofil auf und bewegte sich historisch nicht jederzeit parallel zu traditionellen Anlageklassen.
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Eine tiefe beziehungsweise zeitweise tiefe Korrelation kann Diversifikationsvorteile ermöglichen. Korrelationen sind jedoch nicht stabil und können sich in Stressphasen verändern.
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Bitcoin bleibt stark volatil. Eine kleine Beimischung ist deshalb etwas grundlegend anderes als eine grosse Bitcoin-Wette.
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Historische Simulationen können zeigen, wie sich eine Bitcoin-Beimischung in der Vergangenheit ausgewirkt hätte. Sie sind keine Prognose zukünftiger Renditen.
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Die Umsetzung erfolgt bei Descartes über ein Bitcoin-ETP innerhalb der bestehenden Wertschrifteninfrastruktur.
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Wer keinen Bitcoin im Portfolio möchte, kann bei Descartes ein Anlagemodell ohne Bitcoin wählen.
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Entscheidend ist nicht, ob Bitcoin isoliert attraktiv erscheint, sondern welche Funktion die Anlageklasse im Gesamtportfolio erfüllt.
Was bedeutet strategische Asset Allocation?
Die Asset Allocation beschreibt, wie ein Portfolio auf verschiedene Anlageklassen verteilt wird.
Zum Beispiel auf: Aktien. Anleihen. Liquidität. Immobilien. Rohstoffe. Oder alternative Anlagen.
Diese Aufteilung ist eine der zentralen Entscheidungen beim Investieren.
Denn ein Portfolio besteht nicht einfach aus einer Sammlung vermeintlich guter Anlagen.
Entscheidend ist, wie sich die einzelnen Bestandteile gemeinsam verhalten.
Genau deshalb spielt die Diversifikation eine so wichtige Rolle.
Zwei Anlagen können einzeln stark schwanken und trotzdem gemeinsam einen interessanten Diversifikationseffekt erzeugen, wenn ihre Wertentwicklungen nicht vollständig parallel verlaufen.
Dafür ist die Korrelation entscheidend.
Warum überhaupt Bitcoin?
Bitcoin besitzt Eigenschaften, die sich deutlich von klassischen Aktien oder Obligationen unterscheiden.
Eine Aktie repräsentiert einen Anteil an einem Unternehmen.
Eine Obligation ist vereinfacht gesagt eine Forderung gegenüber einem Staat oder Unternehmen.
Bitcoin ist keines von beidem.
Sein Protokoll begrenzt die maximale Menge auf 21 Millionen Einheiten. Es gibt keinen Unternehmensgewinn, keinen Coupon und keine Zentralbank, die das Angebot diskretionär erhöhen kann.
Damit besitzt Bitcoin andere Rendite- und Risikotreiber als traditionelle Anlageklassen.
Genau das macht die Kryptowährung aus Portfoliosicht interessant.
Nicht, weil Bitcoin dadurch automatisch steigen muss.
Sondern weil eine Anlageklasse mit anderen Renditetreibern einen Beitrag zur Diversifikation leisten kann.
Mehr zu den grundsätzlichen Argumenten für und gegen Bitcoin als Portfoliobaustein erklären wir im Beitrag Soll Bitcoin ins Portfolio?
Warum nicht einfach möglichst viel Bitcoin?
Weil Diversifikation nicht bedeutet, die Anlage mit der höchsten historischen Rendite am stärksten zu gewichten.
Bitcoin hat in der Vergangenheit aussergewöhnliche Wertsteigerungen erzielt.
Er hat aber ebenso aussergewöhnliche Kurseinbrüche erlebt.
Schwankungen von Bitcoin können deutlich höher ausfallen als bei breit diversifizierten Aktienportfolios.
Eine hohe Bitcoin-Allokation würde deshalb das Risikoprofil des gesamten Portfolios fundamental verändern.
Descartes verfolgt einen anderen Ansatz.
Bitcoin soll das Portfolio ergänzen, nicht dominieren.
Deshalb ist die Position im Anlagemodell Minimum Risk BTC auf maximal 5% des Gesamtportfolios begrenzt.
Eine kleine Beimischung und eine grosse Wette sind zwei sehr unterschiedliche Dinge.
Warum Bitcoin mit Minimum Risk kombinieren?
Hier liegt der eigentliche Kern der Strategie.
Der Minimum-Risk-Ansatz versucht, das Aktienportfolio so zusammenzustellen, dass Risiken systematisch reduziert und besser verteilt werden.
Statt einfach einen kapitalgewichteten Aktienindex abzubilden, berücksichtigt der Ansatz unter anderem die Risiken und Zusammenhänge zwischen einzelnen Aktien.
Dadurch soll ein robusteres Aktienportfolio entstehen.
Bitcoin übernimmt eine andere Aufgabe.
Die Kryptowährung bringt einen zusätzlichen Renditetreiber in das Portfolio, der nicht unmittelbar von Unternehmensgewinnen oder Zinsen abhängt.
Vereinfacht gesagt:
Minimum Risk versucht, das Risiko im Kernportfolio zu reduzieren. Bitcoin fügt in kleiner Dosierung eine zusätzliche Renditequelle mit hohem Risiko hinzu.
Das klingt zunächst widersprüchlich.
Portfoliotheoretisch muss es das aber nicht sein.
Denn entscheidend ist nicht nur die Volatilität von Bitcoin.
Entscheidend sind gleichzeitig seine Gewichtung und seine Korrelation mit dem übrigen Portfolio.
Welche Rolle spielt die Korrelation?
Korrelation beschreibt, wie stark sich zwei Anlagen gemeinsam bewegen.
Eine Korrelation von +1 bedeutet vereinfacht, dass sie sich vollständig gleichgerichtet bewegen.
Bei 0 besteht kein stabiler linearer Zusammenhang.
Bei -1 bewegen sie sich exakt entgegengesetzt.
Für die Diversifikation sind Anlagen interessant, deren Renditen nicht vollständig miteinander korrelieren.
Bitcoin hat historisch über verschiedene Zeiträume eine vergleichsweise eigenständige Wertentwicklung gezeigt.
Das kann einen Diversifikationseffekt ermöglichen.
Aber:
Korrelation ist keine Naturkonstante.
Sie kann sich verändern.
Gerade in Marktstressphasen können Anlageklassen plötzlich stärker gemeinsam fallen als zuvor.
Bitcoin sollte deshalb nicht als garantierter Diversifikator verstanden werden.
Es handelt sich um eine empirische Eigenschaft, die laufend überprüft werden muss.
Was zeigen historische Simulationen?
Bei der Entwicklung von Minimum Risk BTC hat Descartes untersucht, wie sich eine begrenzte Bitcoin-Beimischung historisch auf das Gesamtportfolio ausgewirkt hätte.
In einer über fünf Jahre betrachteten Simulation des damaligen Minimum-Risk-Portfolios stieg die durchschnittliche annualisierte Rendite durch die Bitcoin-Beimischung von 2,22% auf 7,05%.
Die annualisierte Standardabweichung erhöhte sich im gleichen historischen Vergleich von 10,53% auf 12,18%.
Die Sharpe Ratio stieg von 0,21 auf 0,58.
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Kennzahl |
Minimum Risk ohne Bitcoin |
Minimum Risk mit Bitcoin |
|---|---|---|
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Durchschnittliche Rendite p.a. |
2,22% |
7,05% |
|
Standardabweichung p.a. |
10,53% |
12,18% |
|
Sharpe Ratio |
0,21 |
0,58 |
Die Simulation illustriert den Grundgedanken der Strategie:
Die historische Rendite erhöhte sich in diesem Zeitraum stärker als das gemessene Risiko.
Aber dieser Satz braucht einen wichtigen Zusatz.
Es handelt sich um eine historische Simulation.
Sie zeigt, was unter den verwendeten Annahmen in einem bestimmten vergangenen Zeitraum passiert wäre.
Sie sagt nicht voraus, was in den kommenden fünf, zehn oder zwanzig Jahren passieren wird.
Bitcoin kann künftig deutlich schlechter abschneiden.
Die Korrelation kann steigen.
Und die Beimischung kann das Rendite-Risiko-Verhältnis auch verschlechtern.
Backtests sind nützlich.
Eine Zeitmaschine sind sie nicht.
Warum ist die Sharpe Ratio relevant?
Die Sharpe Ratio setzt die erzielte Überschussrendite ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko.
Vereinfacht gesagt beantwortet sie die Frage:
Wie viel Rendite wurde pro Einheit Risiko erzielt?
Eine höhere Rendite allein macht ein Portfolio noch nicht besser.
Wenn sich die Rendite verdoppelt, dafür aber das Risiko vervierfacht, ist das aus Portfoliosicht möglicherweise kein besonders attraktiver Tausch.
Deshalb betrachten wir nicht nur Renditen, sondern das Verhältnis von Rendite und Risiko.
Im historischen Simulationszeitraum verbesserte sich dieses Verhältnis durch die Bitcoin-Beimischung deutlich.
Für die Zukunft ist auch das nicht garantiert.
Wie wird Bitcoin bei Descartes umgesetzt?
Descartes integriert Bitcoin nicht über eine Wallet, die Kundinnen und Kunden selbst verwalten müssen.
Die Umsetzung erfolgt über ein börsengehandeltes Bitcoin-ETP.
Dadurch lässt sich die Position innerhalb der bestehenden Wertschrifteninfrastruktur führen.
Kundinnen und Kunden müssen also keine Private Keys verwahren und keine eigene Krypto-Wallet betreiben.
Das beseitigt allerdings nicht das Anlagerisiko von Bitcoin.
Der Kurs kann weiterhin stark schwanken.
Hinzu kommen produktspezifische Risiken des eingesetzten ETP.
Die technische Umsetzung wird einfacher.
Bitcoin wird dadurch nicht plötzlich zum Sparkonto.
Warum Bitcoin und nicht andere Kryptowährungen?
Bitcoin ist die älteste und gemessen an der Marktbedeutung etablierteste Kryptowährung.
Sein monetäres Regelwerk ist vergleichsweise einfach.
Die maximale Menge ist im Protokoll auf 21 Millionen Bitcoin begrenzt.
Andere Kryptowährungen können völlig andere Funktionen, Governance-Strukturen und Risikoprofile besitzen.
«Krypto» ist deshalb keine homogene Anlageklasse.
Ether ist nicht Bitcoin.
Ein Stablecoin ist nicht Ether.
Und ein Meme-Coin ist hoffentlich keine strategische Asset Allocation.
Descartes konzentriert sich deshalb bewusst auf Bitcoin.
Was passiert, wenn Bitcoin stark fällt?
Dann fällt der Bitcoin-Anteil des Portfolios ebenfalls.
Eine Beimischung verhindert keine Verluste.
Die begrenzte Gewichtung soll jedoch verhindern, dass Bitcoin das Gesamtrisiko dominiert.
Ein vereinfachtes Extrembeispiel zeigt die Grössenordnung:
Besteht ein Portfolio zu 5% aus Bitcoin und würde diese Position vollständig wertlos, entspräche der direkte Verlust aus dieser Position – unter sonst unveränderten Bedingungen – maximal 5% des Portfolios.
Bei einer Bitcoin-Allokation von 2% wären es entsprechend 2%.
Das ist der Sinn einer begrenzten Position.
Das mögliche Aufwärtspotenzial soll am Portfolio partizipieren können.
Das Verlustrisiko der einzelnen Position bleibt dagegen auf ihren Anteil begrenzt.
Natürlich können gleichzeitig auch die übrigen Anlagen fallen.
Diversifikation garantiert keinen Kapitalerhalt.
Wird Bitcoin automatisch nachgekauft, wenn der Kurs fällt?
Eine strategische Asset Allocation funktioniert nicht nach dem Prinzip:
Bitcoin fällt, also muss er günstig sein.
Entscheidend ist die definierte Portfoliogewichtung.
Weicht die tatsächliche Allokation durch Marktbewegungen von der strategischen Gewichtung ab, kann sie im Rahmen des Rebalancing wieder angepasst werden.
Das ist ein systematischer Prozess.
Keine Kursprognose.
Damit wird vermieden, dass eine stark gestiegene Position irgendwann einen wesentlich grösseren Teil des Portfolios ausmacht als ursprünglich vorgesehen.
Gerade bei einer volatilen Anlageklasse ist diese Disziplin wichtig.
Passt Bitcoin in jedes Portfolio?
Nein.
Die Tatsache, dass Descartes Bitcoin in einem Anlagemodell einsetzt, bedeutet nicht, dass jede Anlegerin und jeder Anleger Bitcoin besitzen sollte.
Entscheidend sind unter anderem:
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Gesamtvermögen.
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Finanzielle Ziele.
-
Und die Fähigkeit, starke Kursschwankungen auszuhalten.
Wer bei einem Bitcoin-Kursverlust von 50% nachts nicht mehr schläft, sollte sich nicht von einer langfristigen Simulation beruhigen lassen.
Eine Strategie muss nicht nur mathematisch plausibel sein.
Sie muss auch durchgehalten werden können.
Wie Descartes die verschiedenen Anlagemodelle voneinander abgrenzt, erklären wir ausführlicher in Welche Anlagestrategie passt zu mir?
Kann ich bei Descartes auch ohne Bitcoin investieren?
Ja.
Bitcoin ist kein obligatorischer Bestandteil jedes Descartes-Portfolios.
Mit Minimum Risk BTC besteht ein Anlagemodell mit begrenzter Bitcoin-Beimischung.
Daneben stehen auch Anlagemodelle ohne Bitcoin zur Verfügung.
Das ist wichtig.
Denn eine strategische Anlageentscheidung sollte nicht davon abhängen, welche Anlageklasse gerade besonders viel Aufmerksamkeit erhält.
Sie sollte zum eigenen Risikoprofil und zu den finanziellen Zielen passen.
Was müsste passieren, damit Bitcoin wieder aus der Strategie verschwindet?
Strategische Asset Allocation bedeutet nicht, eine Entscheidung einmal zu treffen und danach nie wieder zu hinterfragen.
Die Eigenschaften einer Anlageklasse können sich verändern.
Regulierung kann sich verändern.
Marktstrukturen können sich verändern.
Liquidität und institutionelle Nutzung können sich verändern.
Und auch die Korrelation mit anderen Anlageklassen kann sich verändern.
Die Rolle von Bitcoin im Portfolio muss deshalb regelmässig überprüft werden.
Wenn die Voraussetzungen, die heute für eine Beimischung sprechen, nicht mehr gegeben wären, müsste auch die Allokation neu beurteilt werden.
Strategisch investieren bedeutet Überzeugungen zu haben – nicht, sie für unfehlbar zu halten.
Fazit: Bitcoin ist bei Descartes eine Beimischung, keine Glaubensfrage
Über Bitcoin lässt sich erstaunlich emotional diskutieren.
Für eine Asset Allocation ist das wenig hilfreich.
Die relevante Frage lautet weder:
«Wird Bitcoin die Welt verändern?»
noch:
«Ist Bitcoin wertlos?»
Für ein Portfolio ist die Frage nüchterner:
Kann eine begrenzte Bitcoin-Allokation das Rendite-Risiko-Profil sinnvoll ergänzen?
Unsere historischen Analysen sprechen dafür, dass dies möglich ist.
Deshalb integriert Descartes Bitcoin im Anlagemodell Minimum Risk BTC mit einer bewusst begrenzten Gewichtung von 1 bis maximal 5%.
Die Basis bleibt ein diversifiziertes Portfolio.
Bitcoin ist die Beimischung.
Nicht das Portfolio.
Und genau diese Unterscheidung ist entscheidend.
Häufige Fragen zu Bitcoin in der Asset Allocation
Warum integriert Descartes Bitcoin in ein Portfolio?
Bitcoin besitzt andere Rendite- und Risikotreiber als traditionelle Anlageklassen und kann deshalb einen Diversifikationseffekt ermöglichen. Descartes setzt Bitcoin als begrenzte Beimischung ein, nicht als Ersatz für ein diversifiziertes Portfolio.
Wie hoch ist der Bitcoin-Anteil bei Descartes?
Im Anlagemodell Minimum Risk BTC beträgt die Bitcoin-Allokation abhängig vom Risikoprofil zwischen 1 und maximal 5% des Portfolios.
Warum ist der Bitcoin-Anteil auf maximal 5% begrenzt?
Bitcoin weist hohe Kursschwankungen auf. Durch die begrenzte Gewichtung soll verhindert werden, dass eine einzelne volatile Anlageklasse das Risiko des Gesamtportfolios dominiert.
Garantiert Bitcoin eine bessere Rendite?
Nein. Historische Simulationen zeigen, dass eine Bitcoin-Beimischung das Rendite-Risiko-Profil in bestimmten vergangenen Zeiträumen verbessert hätte. Daraus lässt sich keine Garantie für zukünftige Renditen ableiten.
Wie investiert Descartes in Bitcoin?
Die Bitcoin-Position wird über ein börsengehandeltes Bitcoin-ETP innerhalb der bestehenden Wertschrifteninfrastruktur umgesetzt. Kundinnen und Kunden müssen Bitcoin deshalb nicht selbst über eine Wallet verwahren.
Ist Bitcoin ein Inflationsschutz?
Die auf 21 Millionen Einheiten begrenzte maximale Menge wird häufig als Argument für Bitcoin als möglichen Wertspeicher genannt. Daraus folgt jedoch nicht, dass Bitcoin kurzfristig oder zuverlässig gegen Inflation schützt. Der Kurs kann stark schwanken und von zahlreichen anderen Faktoren beeinflusst werden.
Kann ich bei Descartes ohne Bitcoin investieren?
Ja. Descartes bietet auch Anlagemodelle ohne Bitcoin an. Ob eine Bitcoin-Beimischung geeignet ist, hängt vom persönlichen Risikoprofil, Anlagehorizont und den finanziellen Zielen ab.
Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin als Einzelanlage und Bitcoin in der Asset Allocation?
Bei einer Einzelanlage steht primär die erwartete Entwicklung von Bitcoin im Vordergrund. In der Asset Allocation wird zusätzlich betrachtet, wie sich Bitcoin gemeinsam mit den übrigen Anlagen verhält und welchen Beitrag eine kleine Position zum Rendite-Risiko-Profil des Gesamtportfolios leisten kann.
Disclaimer: Dieser Blog dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine individuelle Anlage-, Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bitcoin und darauf basierende Anlageprodukte sind mit erheblichen Risiken und starken Kursschwankungen verbunden. Ein vollständiger Verlust des in Bitcoin investierten Kapitals ist möglich. Historische Renditen, Korrelationen, Simulationen und Backtests sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die dargestellten Simulationen beruhen auf historischen Daten und bestimmten Annahmen und stellen keine Prognose dar. Diversifikation kann Risiken reduzieren, Verluste jedoch nicht ausschliessen. Ob eine Bitcoin-Beimischung geeignet ist, hängt insbesondere von der individuellen finanziellen Situation, dem Anlagehorizont, der Risikofähigkeit und der Risikobereitschaft ab.